Aktuell HOHE LUFT Wirtschaft

Arbeit neu denken! Hohe Luft kompakt

Arbeit ist ein großer Teil des Lebens. Sie bringt uns Geld, sie stellt uns vor immer neue Herausforderungen, sie stiftet Identität. So viel wie heute […]

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Aktuell Gesellschaft Wissenschaft

Urlaubsethik – darf man überall hinreisen?

Viele Urlauber sind unsicher, wie es um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen ihrer Reisepläne steht, wenn sie ein Land bereisen wollen, das gemeinhin als arm […]

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Die dunkle Seite der Philosophie

„Künftig muss das Unverständliche gewagt werden,“ schrieb Martin Heidegger einmal: „Jedes Zugeständnis an Verständlichkeit ist schon Zerstörung.“ Der Satz ist wie ein Schlag ins Gesicht für jeden, der an die Kraft des nachvollziehbaren Arguments glaubt, an die Verantwortung begründender Rede. „Unverständlich“ solle die Philosophie bleiben, ja mehr noch, nur die Unverständlichkeit sichere ihre Existenz.

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Das Böse im System

Der unfassbare Skandal um Tier- und Menschenversuche der deutschen Automobilindustrie wirft eine Reihe von Fragen auf. Handelt es sich hier primär um ein ethisches Versagen? Oder liegt das Problem im System? Und welcher Zusammenhang besteht zwischen der »ethischen« und der »systemischen« Dimension? Die deutsche Autoindustrie beherrscht und durchdringt dieses Land bis in den letzten Winkel. Sie hat ein System hervorgebracht, das  kaum noch wirksam kontrollierbar ist, nicht zuletzt wegen ihrer Verflechtungen mit der Politik – ein System, nach dessen Eigenlogik offenbar der Zweck das Mittel heiligt. Ethisches Fehlverhalten und der totalitäre Charakter dieses Systems hängen zusammen.  Die Diesel-Tricksereien und die Tier- und Menschenversuche entspringen letztlich der gleichen Eigenlogik – der Eigenlogik einer Automobilindustrie, die sich vom Verbrennungsmotor, im besonderen vom Diesel, abhängig gemacht hat. Ethiker und Systemtheoretiker sollten diesen Zusammenhang im Auftrag der nächsten Bundesregierung gemeinsam untersuchen. Mit Entschuldigungen der Spitzenmanager ist es nicht getan. Man muss vielmehr fragen, ob in diesem System die Übernahme von Verantwortung überhaupt noch möglich ist. Politisch ist die Frage zu stellen, ob das System der deutschen Automobilindustrie noch reformierbar ist – oder ob es zerschlagen werden muss. Thomas Vašek

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Was kann der Mensch? Ausgabe 2/2018

Globalisierung, entfesselter Kapitalismus, Digitalisierung, Trumpismus – Was bedeutet es, in diesen Zeiten als Mensch zu leben? Wie machen wir die Welt wieder humaner? Wir schlagen in der neuen Ausgabe 12 Thesen für einen neuen Humanismus vor. Denn wir sind davon überzeugt: Nur mit Menschlichkeit kann eine lebenswerte Zukunft gelingen.

Vor 200 Jahren wurde der Philosoph, Ökonom und Revolutionär geboren, der die Welt verändern wollte: Wer war Karl Marx, was prägte sein Denken und was bleibt davon heute? Dem einflussreichen Theoretiker widmen wir den Schwerpunkt im neuen Heft.

Weitere Themen der Ausgabe: Wie gefährlich ist künstliche Intelligenz? Die Rationalität der Gefühle. Was macht Pornografie mit uns? Warum wir feiern müssen. Über Treppen-Design. Und: Wie ist Autonomie heute möglich? Ein Gespräch mit der Philosophin Beate Rössler in Amsterdam.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem neuen Heft!

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Universitätslehrgang »Philosophische Praxis«

Am 15. Mai 2018 endet die Bewerbungsfrist für den 3. Zyklus des Lehrganges »Philosophische Praxis« in Wien, der im Oktober 2018 startet.

Der Universitätslehrgang »Philosophische Praxis« an der Universität Wien, geleitet von Konrad P. Liessmann, ist die einzige akademische, postgraduale Ausbildung zur Philosophischen Praxis im ganzen deutschsprachigen Raum. Der Universitätslehrgang richtet sich in erster Linie an Personen mit einem Studienabschluss in Philosophie, die mit ihren Kenntnissen und Kompetenzen außerhalb der wissenschaftlich-akademischen Arbeitswelt (und insbesondere in den Bereichen der Beratung und der Bildung) arbeiten möchten.

Informationsabend mit Konrad P. Liessmann und Donata Romizi: Do., den 8. März, 18-20 Uhr, Marietta Blau-Saal, Hauptgebäude der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien. Anmeldung unter: philosophische.praxis@univie.ac.at

Weitere Infos unter:

https://www.postgraduatecenter.at/weiterbildungsprogramme/bildung-soziales/philosophische-praxis/

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»Der Philosoph hat Rückenschmerzen«

Kürzlich veröffentlichte die »Frankfurter Allgemeine« einen großen kritischen Artikel  über Richard David Precht – nicht etwa im Feuilleton, sondern im Wirtschaftsteil. Der Beitrag mit dem Titel »Die Precht AG« von Sebastian Balzter handelt vom »Popstar unter den deutschen Philosophen«, so der Vorspann, der »mit einfachen Weisheiten zum Millionär geworden« sei. 

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Hat die Regierung Macht? Sollte sie Macht haben?

Die Regierung besteht aus den Leuten, die regieren. Eine triviale Aussage? Wohl nicht, denn manche Leute sagen, dass es gerade nicht dieRegierung ist, die tatsächlich regiert, sondern ganz andere Leute, etwa einflussreiche Industrielle oder allgemein, das Kapital. In anderen Ländern, so sagt man, regiert in Wahrheit das Militär oder sogar eine fremde Macht – und die, die sich Regierung nennen, werden als Marionettenregierung bezeichnet. Den ganzen Artikel lesen

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Regieren Algorithmen besser?

Stellen wir uns einmal vor, es kommt keine Regierung zustande. Stattdessen übernimmt eine überlegene Künstliche Intelligenz(KI)die Geschäfte, die einfach nur kluge, sachgerechte Entscheidungen trifft. Lassen wir einmal die üblichen Einwände gegen die Möglichkeit einer solchen Intelligenz beiseite. Nehmen wir an, unser Regierungscomputer würde seine Sache gut machen, zum Wohle der Bürger – und womöglich viel besser als Merkel&Co. Was wäre von einer solchen „Regierung“ zu halten? Könnten wir ihr wirklich „vertrauen“? Wäre ein Regierungscomputer vereinbar mit unserer Vorstellung von Demokratie? Den ganzen Artikel lesen

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Hohe Luft Online Symposion

Beim Symposion versammelten sich die Freunde des Sokrates, um in Ruhe und Gelassenheit sowie mit der gebotenen Ausführlichkeit ein Thema zu diskutieren. Sie wollten nicht schnelle Antworten vom großen Meister, statt dessen versuchten sie, einen Begriff, einen Gegenstand nach allen Richtungen auszuleuchten um eine Einsicht über sein Wesen, genauer, über die Vielfalt der Zusammenhänge seiner Erscheinungen, zu bekommen. Den ganzen Artikel lesen

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Mir doch egal! Heft 1/2018 ist da

Wo Aufmerksamkeit so knapp ist wie in unserer digitalisierten Gesellschaft, drängt sich uns jede Kleinigkeit als besonders wichtig auf. Doch dass wir dadurch den Blick für das Wesentliche verlieren, wussten schon die antiken Stoiker. Um die Frage, was uns heute egal sein kann und was uns vielleicht sogar egal sein sollte dreht sich unser neuer Titelessay.

Außerdem im neuen Heft: Medien sind unverzichtbar für den demokratischen Meinungsbildungsprozess. Doch wie passt dieses Bild der »vierten Gewalt« mit den Ansprüchen an Medienunternehmen zusammen, möglichst neutral zu berichten, gleichzeitig zu unterhalten und Geld zu verdienen? Was können wir von Medien überhaupt erwarten – und was nicht?

Weitere Themen: Das Paradox der Selbsttäuschung. Kosmismus – der bessere Transhumanismus. Darf man sich fremde Kulturen aneignen? Über die Transzendenz. Macht Hedonismus glücklich? Die Tugend des Faulseins. Und im Interview spricht der große Idealist Dieter Henrich über das Rätsel der Subjektivität.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

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Reflexe #11: Die Kraft der Sprache

In der neuen Folge seiner »Reflexe«-Kolumne befasst sich Jörg Friedrich mit Charles Taylors Kritik an der Analytischen Philosophie und bezieht gegen ein enges Verständnis vom »richtigen Sprechen« Stellung. 

Was ist Logik? Heute herrscht allgemein die Vorstellung, Logik sei die Lehre vom formal korrekten Sprechen und Schließen. In der Logik, so meint man, treffen sich die Philosophie und die Mathematik. In dieser Sicht hat die Logik von der Mathematik das formal Exakte, während sie von der Philosophie das grundsätzliche Fragen nach den Bedingungen der Möglichkeit des richtigen Urteilens und Schlussfolgern habe.

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