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Großbritannien geht

Überraschung und Entsetzen weithin in Europa: Die Briten haben sich dafür entschieden, die Europäische Union zu verlassen.

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HOHE LUFTpost – Wir gewinnt

HOHE LUFTpost vom 17. Juni 2016: Wir gewinnt In Europa grassiert das Fußballfieber, und auch meine Temperatur ist leicht erhöht. Es ist noch viel zu […]

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Philosophie muss auf die Menschen zugehen

Der Wuppertaler Philosophie-Professor Peter Trawny vertrat hier kürzlich die These, dass die Popularisierung der Philosophie die akademische Philosophie gefährde. HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek widersprach dieser Meinung und verfasste eine Gegendarstellung, auf die wiederum Peter Trawny antwortete. Thomas Vašeks Replik darauf, lesen Sie hier.  

Die Philosophie dürfe keine Voraussetzungen akzeptieren, schreibt Peter Trawny. Ihr »Sonderstatus« bestehe eben darin, »alles in seiner Bedeutung zu klären«. Bis hierhin unterschreibe ich Trawnys Position.
Mein Dissens mit Trawny beginnt dort, wo er meint, dass gute Philosophie nur außerhalb der ökonomischen Sphäre – und damit jenseits der »Populärphilosophie« gedeihen kann. Sein paradigmatisches Beispiel ist Sokrates. Erstens habe Sokrates mit seiner Philosophie kein Geld verdient. Zweitens sei sein Denken „ortlos“ gewesen, also „losgebunden von den Diskursformen, die auf dem Markt eben gelten.“ Beides bringt Sokrates, so meint Trawny offenbar, in einen Gegensatz zu heutigen populären Philosophen. Dazu zwei Anmerkungen.

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Die Luxusphilosophen

»Schöne Gedanken« von Tobias Hürter

Ein neuer Trend hat die Pariser Luxusindustrie erfasst: eine neue Nachdenklichkeit. Laut der Zeitung »Le Monde« lassen Unternehmen wie Hermès, Chanel, Guerlain und Yves Saint Laurent neuerdings Philosophen für sich arbeiten. So hat Hermès nun einen vollamtlichen Hausphilosophen mit der Aufgabe, »Sinn zu formulieren, zu artikulieren, in Perspektive zu setzen, bewusstzumachen«. Der bekannte französische Philosoph Gilles Lipovetsky, der gleich mehrere große Häuser berät, verspricht, »wieder Abstand zu schaffen, eine aristokratische, extrem abstrakte Sprache zu verwenden, die justament am Luxus des Denkens teilhat«. Kommt nun eine neue Generation von Produkten auf uns zu – gedankliche Tiefe statt Oberflächlichkeit? Oder sind die Philosophen nur bessere Kommunikationsberater mit gelehrtem Anstrich? Ich bin gespannt.

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Philosophie hat keine Voraussetzungen zu akzeptieren

Welchen Stellenwert hat Populärphilosophie? Nach dem Beitrag des Wuppertaler Universitätsprofessors Peter Trawny widersprach HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek dessen These, die Popularisierung stelle eine Gefahr für die Philosophie dar. Peter Trawny antwortet hier abermals auf Thomas Vašek: Populärphilosophie verliere die Fähigkeit, Voraussetzungen infrage zu stellen und zu kritisieren. 

Thomas Vašek hat mit seiner Antwort auf meinen Artikel auf bemerkenswerte Weise verdeutlicht, worin der Unterschied besteht zwischen Philosophie und Populärphilosophie, eben jener Unterschied, der der Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist.
Bevor ich mich seiner Antwort widme, möchte ich ihm meine Achtung aussprechen. Anders als andere Vertreter einer sich popularisierenden Philosophie ist er bereit, ein Gespräch über Probleme, die mit ihr zusammenhängen, öffentlich zu führen. Wo andere sich im Glanz ihres Produktes unangreifbar machen wollen, bezieht er Stellung. Den ganzen Artikel lesen

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„Wir brauchen keine geschützten Denkwerkstätten, sondern eine lebendige Philosophie“

HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek widerspricht der These Peter Trawnys, die Philosophie liefe Gefahr, sich durch ihre zunehmende Popularisierung selbst abzuschaffen. Philosophie ist in Thomas Vašeks Augen für alle da und sollte sich nicht auf elitäre Scheindiskurse beschränken. 

Der Kapitalismus ist ein Übel. Rücksichtlos drängt er sich in alle Lebensbereiche, korrumpiert unsere Werte und Beziehungen – und wenn man Peter Trawny folgt, zerstört er jetzt auch noch die Philosophie. Den ganzen Artikel lesen

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Die philosophische Checkliste für die engagiert-dynamische Führungskraft

Meine Position, meine Rolle, mein Selbst: Die philosophische Checkliste für die engagiert-dynamische Führungskraft

»Was heißt Führung?« dieser Frage widmet sich die neue HOHE LUFT-Beilage. Unsere Redakteurin Rebekka Reinhard stellt hier die philosophische Checkliste vor für alle, die Führung modern und reflektiert gestalten wollen. Wie viele Punkte können Sie abhaken?

1 Was ist Ihnen wichtiger: Geliebt oder respektiert zu werden?

2 Wenn Sie für einen Moment von Ihrem Terminkalender absehen und die Endlichkeit des Lebens bedenken: Welche Entscheidungen sollten Sie unbedingt treffen, bevor es zu spät ist?

3 Können Sie aus dem Stand aufzählen, wie viele Segmente Ihre Körpers weder verspannt noch von unkontrollierbaren Zuckungen betroffen sind?

4 Wissen Ihre Mitarbeiter, was sie Ihnen wert sind?

5 Glauben Sie ernsthaft, dass Sie zwischen Fakten und Meinungen unterscheiden können und wenn ja, was berechtigt Sie zu dieser Annahme?

6 Die Gestalt, die da nächtens Ihren Träumen auftaucht: Ist das Ihr Hund, Ihr Partner oder Ihr Coach?

7 Wovor haben Sie Angst?

8 Wer hält Baby Boomer für narzisstisch und Generation Yler für labil und meint,  Frauen könnten nicht argumentieren? Sie doch nicht?!

9 Wann haben Sie Ihr Team zuletzt in nennenswerter Weise zum Lachen gebracht?

10 Wie viele Karrieren haben Sie gefördert?

11 Wie heißt nochmal der kleine Blonde aus Abt. IIa4 (der mit dem Schnauzer, der neulich für Sie die Kohlen aus dem Feuer geholt hat)?

12 Wer sind Sie wirklich?

Und zum Abschluss möchten wir noch diesen Aufruf mit Ihnen teilen, weil Frauen immer noch an allen Orten der Welt für ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen – Und diese Schlacht nur gemeinsam gewonnen werden kann! #ShareTheLoad

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Die Große Frage #1

»Auf welche Frage hätten Sie gern eine Antwort?«

1_Dr. Reyhan Sahin_2015

Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray

Diese Frage stellen wir in der neuen Ausgabe HOHE LUFT (04/2016) sieben bekannten klugen Köpfen. Sie bildet den Auftakt für die neue Rubrik »Die Große Frage«, die ab sofort regelmäßig in HOHE LUFT erscheinen wird.
Vom Physiker über den Stardirigenten bis hin zur Rapperin haben wir die verschiedensten Persönlichkeiten ausgewählt, denn wir sind der Ansicht: Große Fragen zeichnen sich dadurch aus, dass jeder sie auf seine Weise beantwortet.

»Warum wird Deutschland zunehmend rechtspopulistisch, islamophob und frauenfeindlich? Warum finden Parteien wie die AfD zunehmend Anhänger*innen in Deutschland?«

– antwortet Reyhan Şahin aka »Lady Bitch Ray«.
Alle Antworten gibt’s im neuen HOHE LUFT-Magazin, das ab 19. Mai im Handel und hier erhältlich ist.

Auf welche Frage hätten Sie gern eine Antwort? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

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»Die Zeit ist knapp« – die neue HOHE LUFT ist da!

Neu: Ausgabe 04/2016
Die Zeit ist knapp – Warum das gut für unser Leben ist

hoheluft-cover_0416Haben Sie auch ständig das Gefühl, keine Zeit zu haben? In der neuen Ausgabe werfen wir einen Blick auf unser Verhältnis zur Zeit und zeigen, wie wir es verbessern können. Weiterhin sprechen wir mit dem Soziologen Armin Nassehi über die gespaltene Gesellschaft und die neue Rechte.
Außerdem: Schwerpunkt Pragmatismus, Wozu Wahrhaftigkeit? Von Regeln und Normen, Im Fokus: Kunst. Lässt sich über Geschmack streiten?
In einer neuen Rubrik antworten sieben Prominente auf »Die große Frage«.
Dazu widmen wir uns in einer Sonderbeilage auf 28 Seiten dem Thema »Was heißt Führung?«, prüfen aktuelle Trends und stellen Denkweisen moderner Führung vor.

Mit diesem Heft verabschieden wir uns in die Sommerpause, die nächste reguläre Ausgabe erscheint am 22.09. Dafür wird es ab dem 11.07. ein neues HOHE LUFT kompakt zum Thema Wirtschaft geben. Abonnenten erhalten dieses automatisch anstatt der Juli-Ausgabe.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe.

Sie möchten das neue Heft oder ältere Ausgaben versandkostenfrei bestellen? Hier entlang.

Wir wünschen viel Freude und Inspiration beim Lesen!

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HOHE LUFTpost – Künstliche Dummheit

HOHE LUFTpost vom 13.05.2016: Künstliche Dummheit

Künstliche Intelligenz ist ein »Megatrend«. Den Begriff gibt es bereits seit 60 Jahren, aber jetzt scheint die Sache wirklich abzuheben. Die meisten großen Konzerne, von der Rückversicherung bis zum Autohersteller, haben inzwischen KI-Abteilungen. Einen Vorgeschmack auf die »intelligenten« Dinge, die da kommen, geben unsere Smartphones: die Sprachassistenten Siri, Google Now & Co. sind schon ziemlich geschickt darin, Fragen nach dem Wetter oder der Verkehrslage zu beantworten.

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»Die Philosophie muss ihre Popularisierung reflektieren«

Peter Trawny lehrt an der Bergischen Universität in Wuppertal und ist Herausgeber der Heidegger-Gesamtausgabe. Er ist unter anderem Autor der Bücher »Technik.Kapital.Medium« sowie »Heidegger. Eine Einführung« und »Heidegger und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung«. Er äußerte sich hier im Rahmen der Enthüllung der »Schwarzen Hefte« zu Heideggers nationalsozialistischem Gedankengut.

Heute nimmt er Stellung zur aktuellen Entwicklung der akademischen Philosophie und spricht die Warnung aus: Die Philosophie droht, sich selbst abzuschaffen, wenn sie immer mehr zum Massenphänomen wird. Von unserem Chefredakteur Thomas Vašek wird hier in Kürze eine Antwort erscheinen. 
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Na logisch! Der assoziative Fehlschluss

Kolumne über Logik, Argumentation und Rhetorik von Daniel-Pascal Zorn. Dieses Mal: Der assoziative Fehlschluss

Die Welt um uns herum ist komplex. Wir haben jeden Tag Bürogespräche mit Kollegen, Familiengespräche am Küchentisch und Kneipengespräche mit den Kumpels am Abend. Wir erfahren aus den Medien jeden Tag von politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Ereignissen, von Hochzeiten und Todesfällen, historischen Begebenheiten und aktuellen Sensationen – Unfällen, Anschlägen, Demonstrationen und Presseerklärungen. ‚Die Medien‘ – das ist die Tagesschau, die BILD-Zeitung, Twitter, ‚alternative‘ Nachrichtenportale im World Wide Web; das ist Facebook, das Radio, die Zeitung und YouTube. Den ganzen Artikel lesen

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