Aktuell HOHE LUFT Interview Leseprobe

»Die Moderne ist unglaublich anstrengend«

Seit dem Ausstieg Mesut Özils aus der Fußball-Nationalmannschaft und seinem Vorwurf, rassistische Anfeindungen erlebt zu haben, wird wieder über Rassismus diskutiert. Unter dem Hashtag #metwo […]

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Aktuell HOHE LUFT Leseprobe Politik

Der Populist in uns

»Populisten sind die Pest«, so etwas sagt sich ganz leicht. Aber neigen wir nicht alle dazu, Dinge zu vereinfachen? Wenn wir den Populismus bekämpfen wollen, […]

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Lasst uns streiten! Ausgabe 5/2018

Streiten Sie sich gerne? Dann wurde Ihnen vielleicht schon vorgeworfen, unbeherrscht oder irrational zu sein. Der Streit hat einen schlechten Ruf, Harmonie gilt als viel erstrebenswerter. Dabei kann ein beherzter Zoff ungemein belebend und bereichernd wirken. Wir plädieren im Titelessay der neuen Ausgabe dafür, den Streit philosophisch ernst zu nehmen – gerade in seiner oft unberechenbaren Emotionalität.

Weitere Themen im neuen Heft: Die Vielschichtigkeit der Manipulation. Wie das Wohnen unser Leben formt. Philosophen und die Liebe. Brauchen wir mehr Verbote? Die Philosophie der Blockchain. Ist Ungleichheit immer schlecht? Die Herrschaft der Dinge.

Und: »Freiheit ist keine Trophäe, sondern der Modus der Entfaltung« – die Berliner Philosophin Rahel Jaeggi spricht im Interview über Fortschritt, Rückschritt und Emanzipation.

Viel Freude beim Lesen!

Hier können Sie das neue Heft sowie ältere Ausgaben versandkostenfrei bestellen. 

Sie möchten Lob, Kritik oder Anmerkungen loswerden? Schreiben Sie an: kontakt(at)hoheluft-magazin.de

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Arbeit neu denken! Hohe Luft kompakt

Arbeit ist ein großer Teil des Lebens. Sie bringt uns Geld, sie stellt uns vor immer neue Herausforderungen, sie stiftet Identität. So viel wie heute haben wir schon lange nicht mehr über Arbeit diskutiert. Denn wir stecken mitten in einem epochalen Wandel, dem größten Umbruch seit der industriellen Revolution: Jenem der Digitalisierung. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit lösen sich auf, Algorithmen, Roboter und Künstliche Intelligenz erleichtern uns die Arbeit, werfen aber auch neue Fragen auf: Wie gehen wir mit der gefühlten Beschleunigung um? Werden viele Jobs bald von Robotern erledigt? In dieser Verunsicherung liegt auch die Chance, über Arbeit neu nachzudenken. In unserem neuen HOHE LUFT kompakt (1/2018) blicken wir neugierig auf das Hier und Jetzt – und versuchen daraus Einsichten für die Zukunft zu gewinnen.

Einige Themen im neuen Heft: Herausforderung Job, Karl Marx im digitalen Kapitalismus, Mythos Team, Was ist gute Arbeit? Kreativität für Manager. Anpassen oder querdenken? Mut zur Auszeit. Arbeitszufriedenheit. Die lieben Kollegen.

Viel Spaß beim Lesen!

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Anregungen, Lob und Kritik richten Sie gerne an: kontakt(at)hoheluft-magazin.de

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Urlaubsethik – darf man überall hinreisen?

Viele Urlauber sind unsicher, wie es um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen ihrer Reisepläne steht, wenn sie ein Land bereisen wollen, das gemeinhin als arm oder strukturschwach gilt. Stärke ich die Region, wenn ich dort Urlaub mache – oder schade ich ihr womöglich? Wenn ich Geld im Land lasse, könnte das doch der Wirtschaft nutzen und den Wohlstand anheben. Oder kommt der Geldsegen nur einigen Strippenziehern zugute während Einheimische ausgebeutet werden, die Natur zerstört wird und ich mir womöglich den Vorwurf einhandle, »Slum-Tourismus« zu betreiben? Wer profitiert, wenn man Urlaub in einem ärmeren Land macht? Den ganzen Artikel lesen

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Wann ist Sommer?

Am 1. Juni begann der meteorologische Sommer, der kalendarische Sommeranfang steht erst diese Woche an. Und für manche ist Sommer eher ein Gefühl. Unser Kolumnist Jörg Phil Friedrich, Philosoph und Unternehmer, fragt sich: Wann ist denn nun Sommer? 

Jetzt sind wir wieder genau in diesen Tagen, in denen man, wenn es nicht so heiß wäre, darüber streiten könnte, ob nun schon Sommer ist, oder noch nicht. Kluge Menschen unterscheiden den meteorologischen Sommeranfang vom kalendarischen. Aber welcher ist der richtige? Der kalendarische ist älter, und nach ihm beginnt der Sommer genau an dem Tag, an dem die Sonne am längsten am Himmel steht. Den meteorologischen Sommeranfang haben sich – das sagt der Name schon – die Meteorologen ausgedacht, um es sich einfach zu machen: Sie haben ihn einfach auf einen Monatsanfang gelegt, damit sie beim Zusammenzählen von Sonnenstunden und Regentagen einfach die Monatswerte addieren können. Den ganzen Artikel lesen

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Der Fluch der Potenz

Bis vor kurzem schien die Welt in bester patriarchaler Ordnung. Dann kam #MeToo. Eine sexistisch geführte Debatte gegen Sexismus, die die Menschheit in zwei Lager spaltete. Weibliche Opfer vs. Männliche Täter. Wer hat diese Rollenverteilung zu verantworten? Das Patriarchat, sagt die Feministin Margarete Stokowski. Der „totalitäre Feminismus“, findet der Feuilletonist Jens Jessen. Die Frauen selbst, meint die Philosophin Svenja Flaßpöhler, die mit ihrem aufklärerischen Appell zur Selbstermächtigung der „potenten Frau“ die Vernunft ins Spiel bringen möchte. Den ganzen Artikel lesen

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Das große Ganze – Heft 4/18 ist da

Wir sind kosmosvergessen. Lieber starren wir stundenlang auf unser Smartphone als auf das unermessliche, funkelnde Display über uns. Und doch gibt es Momente, in denen wir das große Ganze erahnen, zu dem wir gehören, mit dem wir auf irgendeine rätselhafte Weise verbunden sind – ohne, dass man dafür zum Mystiker werden muss. Im neuen Heft (ab 24. Mai 2018 im Handel) fragen wir nach der Bedeutung des Kosmos‘ für die Philosophie und unsere eigene Existenz.

»Wir erleben heute eine brutale Wiederkehr der Metaphysik« beklagt der Philosoph Markus Gabriel. Wir haben Gabriel, einen der wichtigsten Vertreter des neuen Realismus, in Paris getroffen. Warum in seinen Augen die Metaphysik eine Mitschuld am Populismus trägt, lesen Sie in der neuen Ausgabe.

Weitere Themen: Sterben für Ideen – was treibt Märtyrer? Der Mann als Opfer des Patriarchats. Kann man das Leben würfeln? Luise Meier erklärt, wie man den Kapitalismus sabotiert. Wozu ist Sport gut? Mit Ludwig Wittgenstein im Schützengraben. Und: Like mich am Arsch? – was Facebook und Co. trotz Datenskandal so anziehend macht.

Das HOHE LUFT-Team wünscht viel Freude beim Lesen!

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Normal sein – warum eigentlich? Ausgabe 3/2018

Es ist paradox: Wir möchten normal sein und doch einzigartig. Als durchschnittlich wollen wir nicht gelten, aber auch nicht ständig anecken. Doch was ist heute überhaupt normal? In der neuen Ausgabe HOHE LUFT fragen wir nach der Bedeutung von Normalität und ihrer Rolle in unserem Leben.

Weitere Themen: Das Ende der Rechts-Links-Unterscheidung? Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal über Wege aus dem Sexismus. Was es heißt, einen Menschen zu verstehen. Über das Warten. Philosophie der Midlife-Crisis. Kreativität im digitalen Zeitalter. Was sagt uns die Stille?

Und: »Der Mensch ist nie allein« – wir trafen den Freiburger Philosophen Rainer Marten zum Interview über das Verhältnis von Denken und Leben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem neuen Heft!

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Philosophie: durch die Dunkelheit ins Licht?

In seinem Text über die „dunkle Seite der Philosophie“ interpretiert Thomas Vašek eine Formulierung Martin Heideggers über die Forderung, das unverständliche zu wagen und keine Zugeständnisse an Verständlichkeit zu machen, als Aufforderung an die Philosophie, unverständlich zu bleiben. Ich halte das für eine Fehlinterpretation. Warum meint Heidegger, dass „Unverständlichkeit gewagt“ werden muss? Was wird „zerstört“ wenn man der Verständlichkeit Zugeständnisse macht? Den ganzen Artikel lesen

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Verständlich unverständlich?

Jörg Phil Friedrich zweifelt daran, dass es ein »richtiges« Verstehen von Texten gibt. Offenbar meint er damit, dass es gar nicht auf die Verständlichkeit eines Textes ankommt, sondern vielmehr darauf, welche Wirkung er auf uns hat, zu welchen Einsichten er uns führt. Friedrich schreibt: „Ein philosophischer Text wäre dann verständlich, wenn er mir hilft, etwas zu verstehen, nicht unbedingt den Text selbst, sondern eine grundsätzliche Eigenschaft meiner Welt.“

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Philosophie in Bewegung

Wolfram Eilenberger stellt der deutschsprachigen Philosophie ein verheerendes Zeugnis aus. Sie sei in einem „desolaten Zustand“, schreibt der Publizist – und selbst Philosoph – in der ZEIT vom 01. März 2018: keine neuen Köpfe in Sicht, keine Antworten auf große und drängende Fragen, nicht einmal Ansätze dazu. Der Nachwuchs werde – vergleichbar jungen Fußballprofis – immer gewiefter, verliere aber jeden eigenen Charakter. Die Zunft reagiert mit abgeklärtem Achselzucken. Hinter vorgehaltener Hand flüstert man sich „Volltreffer“ zu, andere wehren sich gegen die Vorwürfe. 

Wenn Verteidigung sinnlos wird, hilft freilich nur noch bessermachen. HOHE LUFT startet deshalb eine Initiative: akademische Philosophie soll zeigen dürfen, was sie kann, wenn man sie nur lässt. Wir geben Raum für Projekte, die mehr sind als nur Glasperlenspiele – Projekte, die mit entscheidenden Fragen unserer Zeit zu tun haben. 

Den Anfang macht ein Vorhaben der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Es geht um die Zukunft des Verkehrswesens und das autonome Fahren. Wenn alle Autos sich bald selbst steuern und untereinander abstimmen, ergäbe sich daraus nicht die Möglichkeit, es endlich einmal gerecht zugehen zu lassen? Vollkommene Chancengleichheit? Oder werden die Reichen am Ende wieder alle Vorteile für sich haben? Nur durch einen neuen Gesellschaftsvertrag kann das geklärt werden, meint Martin Gessmann.

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