Alle Artikel in: HOHE LUFT

DIE NEUE HOHE LUFT!

Ab heute ist die neue HOHE LUFT im Handel! In der neuen Ausgabe von HOHE LUFT 03/14 beleuchten wir Erich Fromms Kritik am Haben und stellen fest: Besitz bietet auch Chancen. Im Rahmen unseres Jahres der Werte fragen wir uns: Warum eigentlich gut sein? Was spricht dafür, moralisch zu handeln?     Dieses Mal im Fokus: Zeit. Unser ständiger Begleiter, der sich doch nicht greifen lässt. Außerdem im neuen Heft: Was ist Wissen? Die dunkle Seite des Fortschritts. Zurück zur Natur? Und im Interview spricht Markus Gabriel darüber, warum es die Welt nicht gibt – und lästert über Platon, Kant & Co. Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre Anmerkungen!

HOHE LUFT auf der Leipziger Buchmesse

Unser Verlag war auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf der Buchmesse in Leipzig vom 13. bis 16. März vertreten. An den vier Tagen konnten Messebesucher neben HOHE LUFT auch die anderen Magazine unseres Hauses kennenlernen: EMOTION, Die Deutsche Bühne und Tierwelt live. Bei einem so vielfältigen Zeitschriftenangebot blieben die Literaturbegeisterten gerne ein Weilchen bei uns am Stand und bekamen natürlich auch das ein oder andere Heft mit nach Hause. Mit Schokokeksen und vielen netten Gesprächen verging die Zeit auch für das Verlagsteam wie im Flug. Fotos: Tabea Schulz

Monolog im Dunkeln

Meine Hand ist nicht mehr da. Ich berühre sie zwar, ich rieche das Mückenspray, doch Sehen kann ich sie nicht. Dunkelheit umgibt mich, dabei zeigt das Handy zeigt gerade mal acht Uhr abends. Schuld ist die fehlende Lichtverschmutzung: Ich befinde mich in einem Baumhaus, mitten im Laotischen Dschungel. Die nächste Holzhüttensiedlung ist eine Stunde entfernt, die nächste Strasse oder Stadt doppelt so weit. Ein perfekter Ort zum Philosophieren. Denn Dunkelheit nimmt mir die gewohnte Orientierungshilfe. Wenn ich erkältet bin, kann ich nichts schmecken und nichts riechen, mit Handschuhen fühle ich nicht mehr und meine Ohrstöpsel machen mich fast taub. Aber auf meinen Sehsinn verzichte ich hingegen nur ungern. Was sagt das über mich aus? Wir gehen wie selbstverständlich davon aus, dass der Mensch fünf Sinne besitzt – auch wenn mancher sich auf seinen sechsten Sinn verlässt. Tatsächlich ist sogar sechs wohl noch zu bescheiden. Was wir Tastsinn nennen lässt sich etwa in mindestens zwei Sinne unterteilen: Wir können nicht nur Oberflächen erfühlen, sondern auch heiß und kalt unterscheiden. Wer zu tief ins Glas schaut, beeinträchtigt …

»Zorn verschwindet nicht dadurch, dass man ihn gut kennt«

HOHE LUFT_live zur Philosophie als Selbstpraxis Der dritte HOHE LUFT_live Abend in diesem Jahr widmete sich ganz dem wahren Leben. Statt analytisch-theoretischer Exegese stand dieses Mal die Philosophie als Selbstpraxis im Vordergrund. Dazu war der Kölner Philosoph, Filmemacher und Musiker Theo Roos zu Gast und sprach mit HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek in der vollbelegten modern life school über die Bedeutung der Philosophie als Lebenskunst für den Alltag. 

Der Gott des Lasters

Vom Marquis de Sade kann man halten, was man will. Man kann ihn krank und pervers nennen, einen Fürsten der Schmerzen, Gotteslästerer oder Porno-Philosophen. Nur eines war de Sade nicht: unglaubwürdig. Was er predigte, das lebte er auch – und war dabei so konsequent wie die wenigsten Philosophen. Der Artikel aus der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT ist jetzt online und kann hier gelesen werden. Viel Spaß!

Das ist Kunst

Für die einen ist schon ein an die Wand geschraubter Mülleimer Kunst, für andere erst da Vincis »Mona Lisa«. Für manche zählt DJ Bobo dazu, für andere nur Bach. Was also macht Kunst aus? Wann ist ein Werk ein Kunstwerk? Redakteur Robin Droemer sucht in seinem Artikel aus der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT nach Antworten. Sein Artikel kann jetzt auch hier online gelesen werden. Viel Spaß!

Work in Progress Hamburg: HOHE LUFT verlost 2 Tickets

Am 13. und 14. März findet in Hamburg auf Kampnagel der Kongress Work in Progress unter dem Titel „Gute Arbeit“ statt. Es diskutieren Referenten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft und Politik die Anforderungen an gute Arbeit aus persönlicher, gesellschaftlicher und unternehmerischer Perspektive. Wie und warum wollen wir arbeiten? In Keynotes, Vorträgen, Podien und künstlerischen Beiträgen erwartet die Besucher ein vielfältiger Einblick in aktuelle Diskussionen zum Wandel der Arbeitswelt. Unter anderem sind der Philosoph und Keynote-Speaker Robert Pfaller sowie HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek vor Ort und befassen sich in ihren Vorträgen mit der Frage nach dem Stellenwert der Arbeit für ein gelingendes Leben. Das komplette Programm können Sie hier einsehen. HOHE LUFT verlost einmal zwei Tickets für den Kongress. Um die Karten zu gewinnen, müssen Sie nur diesen Beitrag auf unserer Facebookseite „liken“ und uns eine persönliche Nachricht schicken in der Sie uns mitteilen, dass Sie gewinnen möchten! Viel Glück!

Mehr Wein für mehr Wahrheit

Das Gute am Wein ist, dass man so gut über ihn philosophieren kann. Das stellten Thomas Vašek und Tobias Hürter bereits in ihrem Artikel aus HOHE LUFT 01/14 fest. Sie gehen darin der Frage auf den Grund, was es mit Eigenschaften wie „Tiefe“, „Fülle“ oder „Maracuja-Note“ auf sich hat. Ist das alles Bullshit? Die Antwort darauf können Sie hier lesen. Wer im Anschluss an die Theorie nach Antworten in der Praxis suchen möchte, dem sei das eigens für HOHE LUFT geschnürte Paket „Philosophie des Weines“ von VIPINO, der neuen Sommelier-Plattform, ans Herz gelegt.     „Vergeblich klopft, wer ohne Wein ist, an der Musen Pforte“ (Aristoteles)     Sie erhalten 3 Flaschen Wein, die jeweils von 3 Sommeliers zusammengestellt wurden, um nur 27,95€ (inkl. Versand) – statt um 43,80€. Ihr Paket umfasst: 1 Flasche Zio Porco – Porcheria 2010 (ausgewählt von Marco Giovanni Zanetti) 1 Flasche Lornano – Rosso Toscano 2009 Commendator Enrico (ausgewählt von Michael Liebert) 1 Flasche Bodega HABLA – Habla de la Tierra 2011 (ausgewählt von Anna-Lena Junge)   Viel Spaß!  

Die Diskussion um Lebensformen ist keine der sexuellen Ausrichtung

Als Reaktion auf den Leitartikel „Lebensformen darf man kritisieren“ der nächsten Ausgabe von HOHE LUFT (erscheint am 20.03.) haben unsere Textchefin Andrea Walter, Volontärin Greta Lührs und Redakteurin Christina Geyer einen Text verfasst, der als Gegenstandpunkt zu verstehen ist. Der Titel des Leitartikels von Thomas Vašek und Tobias Hürter ist zugleich auch deren zentrale These: „Lebensformen darf man kritisieren“. Soweit so gut. Das ist eine These, die man vertreten kann. Wo aber liegt dann das Problem?

Fitnessprogramm für die Moral

Was ist die Kraft des Guten? Was bringt uns dazu, eher moralisch zu handeln als unmoralisch? Man könnte es so charakterisieren: Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, gibt es eine moralische Stimme in uns. Manchmal hören wir auf diese Stimme, aber nicht immer. Wir betrügen, weil wir faul oder gierig sind, wir lügen, weil wir bequem sind. Wer seiner moralischen Stimme mehr Gehör verschaffen will, sollte wichtige Entscheidungen morgens fällen. Das zeigt eine Serie von Studien, die an der Harvard University und der University of Utah durchgeführt wurden.