Schlagwort: Heidegger


Neues Heft: Rettet die Freiheit! Aber welche?

Ausgabe 02/2017 ab sofort im Handel

HL217_01_cover_konturÜber Freiheit denken wir so wenig nach wie übers Atmen. Doch gerade erleben wir, wie unsere Freiheit bedroht wird und wir der Frage ausgesetzt sind: Was bedeutet es, ein freies Leben zu führen?
Und welche Form von Freiheit können wir Terror, Populismus und Feindseligkeit entgegensetzen?

Außerdem: Sein »Ich denke, also bin ich« ist weltberühmt. Im neuen Schwerpunkt dreht sich alles um René Descartes und seine Suche nach unumstößlicher Erkenntnis.

Weitere Themen dieses Mal: Was kann effektiver Altruismus? Feminismus goes Pop! Ist Zufall Schicksal? Der mittelalterliche Gelehrte Moses Maimonides. Anonymität in Zeiten des Internets. Lob der Verlässlichkeit. Und: Was bleibt von Heidegger? Heidegger-Schüler Rainer Marten und »Schwarze Hefte«-Herausgeber Peter Trawny im Streitgespräch.

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Wie gut ist Mitgefühl? Ausgabe 3/2016 ist da

 

HL316_01_cover_RGBmitrahmenEmpathie wird heute oft als Allheilmittel oder moralische Überinstanz gehandelt. Wir klären, was es eigentlich bedeutet, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen, und wieso Empathie eine Grundvoraussetzung unseres Zusammenlebens ist.

Obwohl sie ihren Namen dem großen Denker verdanken, der nach ihnen kam, haben die Vorsokratiker einen nicht unerheblichen Beitrag zur abendländischen Philosophie geleistet. Um die »ersten Philosophen« wie Pythagoras, Thales und Heraklit geht es darum im neuen Schwerpunkt.

Weitere Themen: Was uns an Krimis fasziniert, Gott und seine Geschichte, Fokus: Vernetzung, Der englische Philosoph Timothy Williamson über Wissen und Wahrheit, Pessimismus vs. Optimismus, Emerson und das Selbstvertrauen.

Außerdem: Der russische Nationalist Alexander Dugin nutzt die rechten Theoretiker Martin Heidegger und Julius Evola als Basis für ein neo-faschistisches politisches Programm. Eine detaillierte Darstellung finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

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Höcke und Heidegger

Björn Höcke erscheint gern als Politiker, der alles im Griff hat, der sich seiner strategischen Einsätze voll bewusst ist. Auf seine Wortwahl – „1000 Jahre Deutschland“ – angesprochen, erläutert er der Reporterin abgeklärt: „Der Politiker muss natürlich manchmal überspitzen, gerade wenn es um Demonstrationsreden geht.“ Der AfD-Politiker will als Stratege erscheinen, der seine Gegner intellektuell in die Tasche steckt. Den ganzen Artikel lesen

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Stellungnahme von Vittorio E. Klostermann

Vittorio Klostermann, Verleger der Heidegger-Gesamtausgabe, nimmt hier erneut Stellung zu den Vorwürfen des US-Ideenhistorikers Richard Wolin und verteidigt die Ausgabe, welche Wolin scharf kritisiert hatte. 

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J’accuse – Eine Antwort auf Vittorio Klostermann

Der US-Ideenhistoriker Richard Wolin zählt zu den weltweit führenden Heidegger-Forschern. Nachdem er sich im März in einem Interview mit HOHE LUFT kritisch über die Heidegger-Gesamtausgabe äußerte, nahm der Verleger Vittorio Klostermann dazu Stellung und verteidigte die Ausgabe als »verlässlich«. Hier antwortet nun Wolin abermals auf Klostermann und nennt die Heidegger-Gesamtausgabe einen »Wissenschaftsskandal«.  Den ganzen Artikel lesen

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Die Freiheit zum Irren, mit Heidegger

Der französische Semiotiker François Rastier über die Schrift »Irrnisfuge« des Philosophen Peter Trawny, Mitherausgeber der Heidegger-Gesamtausgabe und maßgeblich beteiligt an der Diskussion um Heideggers Antisemitismus in seinen »Schwarzen Heften«. Rastiers neues Buch »Naufrage d’un prophete« ist vor Kurzem erschienen und befasst sich mit heutiger Heidegger-Rezeption radikaler Theoretiker aus dem linken und rechten Spektrum.  Den ganzen Artikel lesen

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Eine verlässliche Ausgabe und ein unredlicher Angriff – Vittorio E. Klostermann über die Heidegger-Gesamtausgabe

Vittorio E. Klostermann

Vittorio E. Klostermann, Verleger der Heidegger-Gesamtausgabe

Der Verleger der Heidegger-Gesamtausgabe Vittorio E. Klostermann antwortet auf ein HOHE LUFT-Interview mit Richard Wolin, das im März veröffentlicht wurde. Die Vorwürfe Wolins gegenüber der Arbeit des Verlages seien nicht haltbar und kompromittierend, so Klostermann. 

Richard Wolin, der US-amerikanische Ideenhistoriker, erhebt in einem in Hohe Luft abgedruckten Interview (Heft 3-2015) schwere Vorwürfe: „Seit Jahrzehnten wissen wir, dass es Probleme mit der Gesamtausgabe und der Publikationsgeschichte von Heideggers Werk gibt. Das ist ein Skandal. Eben gab es einen Artikel in der Zeit „Was heisst ‚N. Soz.?‚“ von Adam Soboczynski, der die Verbreitung und Ausmaß dieser Probleme bestätigt. Es gibt viele kompromittierende Passagen aus seinen Vorlesungen, die man einfach weggelassen hat. Und diese Probleme gibt es noch immer. Zum Beispiel ist der wichtige Briefwechsel mit seinem Bruder Fritz für die Forscher gesperrt. Und das Problem wird immer schlimmer, solange der Heidegger-Nachlass nicht völlig für die Forschung freigegeben ist.“ Den ganzen Artikel lesen

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Catwalk für Akademiker. Antwort auf Per Leo

Der Historiker und Schriftsteller Per Leo veröffentlichte im Mai 2015 in der FAZ einen Artikel über die Heidegger-Tagung in Siegen, bei der sich internationale Heidegger-Experten kritisch mit der Bedeutung der »Schwarzen Hefte« für die Rezeption von Heideggers Gesamtwerk auseinandersetzten. Der Philosoph Gaëtan Pégny vom Marc Bloch Zentrum in Berlin antwortet hier auf Leos Beitrag und stellt sich gegen Leos These, die Frage nach Heideggers NS-Ideologie sei eine „Scheinfrage“. Den ganzen Artikel lesen

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Die Heidegger-Gesellschaft muss sich öffnen

Die Heidegger-Debatte geht weiter! Helmuth Vetter, der neue Vorsitzende der Martin-Heidegger-Gesellschaft, nimmt in HOHE LUFT Stellung zur aktuellen Diskussion um Heideggers »Schwarze Hefte«.

Vetter ist Professor für Philosophie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaften der Universität Wien. Als letztes erschien von ihm »Grundriss Heidegger. Ein Handbuch zu Leben und Werk«. Im März 2015 übernahm er den Vorsitz der Martin-Heidegger-Gesellschaft von Günter Figal, der aufgrund der Enthüllungen aus Heideggers »Schwarzen Heften« zurückgetreten war. Den ganzen Artikel lesen

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Zum Tode Wolfgang Herrndorfs

In einer Zeit, in der alles potentiell öffentlich wird, scheint der Tod das Persönlichste überhaupt zu sein. Das eine, was einem keiner nehmen kann. Er wird nicht geteilt, er wird nicht geliked, er wird nicht geshared. Das dokumentierte Sterben des Schriftstellers Wolfgang Herrndorf durchbrach diese Grenze. Und stiftete so Sinn im Nebel der Sinnlosigkeit.

Nach der Diagnose eines Hirntumors führte Herrndorf regelmäßig ein bewegendes Blog über sein Leben im Bewusstsein des baldigen Todes. Über Jahre konnten die Leser sein Ringen mitverfolgen. Dabei war es keine exhibitionistische Leidensdarstellung, sondern ein ergreifendes Protokoll, schwankend zwischen Alltag und Verfall, Humor und Depression – und immer bedrückend ehrlich. Nun, am Montag, den 26. August 2013 gegen 23.15 Uhr, setzte Wolfgang Herrndorf seinem Leben ein Ende.

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