Schlagwort: Heidegger


Philosophie: durch die Dunkelheit ins Licht?

In seinem Text über die „dunkle Seite der Philosophie“ interpretiert Thomas Vašek eine Formulierung Martin Heideggers über die Forderung, das unverständliche zu wagen und keine Zugeständnisse an Verständlichkeit zu machen, als Aufforderung an die Philosophie, unverständlich zu bleiben. Ich halte das für eine Fehlinterpretation. Warum meint Heidegger, dass „Unverständlichkeit gewagt“ werden muss? Was wird „zerstört“ wenn man der Verständlichkeit Zugeständnisse macht? Den ganzen Artikel lesen

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Verständliche Philosophie in einer schwer verständlichen Welt?

Wer möchte nicht verständlich sein? Zwar wird manchmal behauptet, es gäbe Philosophen, die würden extra so schreiben, dass sie keiner versteht. Sie würden, so hört man, sich ganz bewusst einer Sprache bedienen, die irgendwie geheimnisvoll und wichtig klingt, aber eigentlich inhaltsleer ist. Sie sagen nichts, tun das aber auf eine Weise, die nach sehr viel klingt. Am Ende kann dann jeder in die Worte des Philosophen hineinlegen, was er selbst möchte, aber was der Philosoph wirklich sagen wollte, bleibt unverständlich, vielleicht, so meint man, weil es da auch gar nichts zu verstehen gibt.

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Die dunkle Seite der Philosophie

„Künftig muss das Unverständliche gewagt werden,“ schrieb Martin Heidegger einmal: „Jedes Zugeständnis an Verständlichkeit ist schon Zerstörung.“ Der Satz ist wie ein Schlag ins Gesicht für jeden, der an die Kraft des nachvollziehbaren Arguments glaubt, an die Verantwortung begründender Rede. „Unverständlich“ solle die Philosophie bleiben, ja mehr noch, nur die Unverständlichkeit sichere ihre Existenz.

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HOHE LUFT 3/17: Was ist Haltung?

Meinungen und Einstellungen hat jeder. Doch was zeichnet eine Haltung aus? Was macht sie so besonders und so wertvoll? Was hat Haltung mit Halt zu tun? Im neuen Heft erklären wir, wieso es gerade in haltlosen Zeiten die Haltung ist, auf die wir bauen und an der wir uns orientieren können.

Außerdem: Ist Martin Heideggers Werk noch zu retten? Darüber streiten in dieser Ausgabe die Heidegger-Expertin Marion Heinz und die ungarische Philosophin und Holocaust-Überlebende Ágnes Heller.

Weitere Themen: Brauchen wir einen neuen Gesellschaftsvertrag? Das Denken des Jacques Lacan. Darf ich mich selbst lieben? Mary Wollstonecraft rebelliert. Die Macht der Scham. Facebook und der Tod.
Und: Was gibt Ihnen Zuversicht? Prominente antworten auf die »Große Frage«.

Das neue Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Das neue Heft ist ab dem 30. März im Handel erhältlich oder hier versandkostenfrei bestellbar.

HOHE LUFT 4/2017 erscheint am 24. Mai 2017. 

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Neues Heft: Rettet die Freiheit! Aber welche?

Ausgabe 02/2017 ab sofort im Handel

HL217_01_cover_konturÜber Freiheit denken wir so wenig nach wie übers Atmen. Doch gerade erleben wir, wie unsere Freiheit bedroht wird und wir der Frage ausgesetzt sind: Was bedeutet es, ein freies Leben zu führen?
Und welche Form von Freiheit können wir Terror, Populismus und Feindseligkeit entgegensetzen?

Außerdem: Sein »Ich denke, also bin ich« ist weltberühmt. Im neuen Schwerpunkt dreht sich alles um René Descartes und seine Suche nach unumstößlicher Erkenntnis.

Weitere Themen dieses Mal: Was kann effektiver Altruismus? Feminismus goes Pop! Ist Zufall Schicksal? Der mittelalterliche Gelehrte Moses Maimonides. Anonymität in Zeiten des Internets. Lob der Verlässlichkeit. Und: Was bleibt von Heidegger? Heidegger-Schüler Rainer Marten und »Schwarze Hefte«-Herausgeber Peter Trawny im Streitgespräch.

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Hier können Sie das neue Heft und ältere Ausgaben versandkostenfrei bestellen.

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Wie gut ist Mitgefühl? Ausgabe 3/2016 ist da

 

HL316_01_cover_RGBmitrahmenEmpathie wird heute oft als Allheilmittel oder moralische Überinstanz gehandelt. Wir klären, was es eigentlich bedeutet, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen, und wieso Empathie eine Grundvoraussetzung unseres Zusammenlebens ist.

Obwohl sie ihren Namen dem großen Denker verdanken, der nach ihnen kam, haben die Vorsokratiker einen nicht unerheblichen Beitrag zur abendländischen Philosophie geleistet. Um die »ersten Philosophen« wie Pythagoras, Thales und Heraklit geht es darum im neuen Schwerpunkt.

Weitere Themen: Was uns an Krimis fasziniert, Gott und seine Geschichte, Fokus: Vernetzung, Der englische Philosoph Timothy Williamson über Wissen und Wahrheit, Pessimismus vs. Optimismus, Emerson und das Selbstvertrauen.

Außerdem: Der russische Nationalist Alexander Dugin nutzt die rechten Theoretiker Martin Heidegger und Julius Evola als Basis für ein neo-faschistisches politisches Programm. Eine detaillierte Darstellung finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

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Höcke und Heidegger

Björn Höcke erscheint gern als Politiker, der alles im Griff hat, der sich seiner strategischen Einsätze voll bewusst ist. Auf seine Wortwahl – „1000 Jahre Deutschland“ – angesprochen, erläutert er der Reporterin abgeklärt: „Der Politiker muss natürlich manchmal überspitzen, gerade wenn es um Demonstrationsreden geht.“ Der AfD-Politiker will als Stratege erscheinen, der seine Gegner intellektuell in die Tasche steckt. Den ganzen Artikel lesen

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Stellungnahme von Vittorio E. Klostermann

Vittorio Klostermann, Verleger der Heidegger-Gesamtausgabe, nimmt hier erneut Stellung zu den Vorwürfen des US-Ideenhistorikers Richard Wolin und verteidigt die Ausgabe, welche Wolin scharf kritisiert hatte. 

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J’accuse – Eine Antwort auf Vittorio Klostermann

Der US-Ideenhistoriker Richard Wolin zählt zu den weltweit führenden Heidegger-Forschern. Nachdem er sich im März in einem Interview mit HOHE LUFT kritisch über die Heidegger-Gesamtausgabe äußerte, nahm der Verleger Vittorio Klostermann dazu Stellung und verteidigte die Ausgabe als »verlässlich«. Hier antwortet nun Wolin abermals auf Klostermann und nennt die Heidegger-Gesamtausgabe einen »Wissenschaftsskandal«.  Den ganzen Artikel lesen

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Die Freiheit zum Irren, mit Heidegger

Der französische Semiotiker François Rastier über die Schrift »Irrnisfuge« des Philosophen Peter Trawny, Mitherausgeber der Heidegger-Gesamtausgabe und maßgeblich beteiligt an der Diskussion um Heideggers Antisemitismus in seinen »Schwarzen Heften«. Rastiers neues Buch »Naufrage d’un prophete« ist vor Kurzem erschienen und befasst sich mit heutiger Heidegger-Rezeption radikaler Theoretiker aus dem linken und rechten Spektrum.  Den ganzen Artikel lesen

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