Schlagwort: Freundschaft


Ausgabe 2/19: Wie viel Moral ist gut für uns?

HOHE LUFT 2/2019 ist da!

Begriffe wie »Gutmenschentum« geistern durch den öffentlichen Diskurs. Zeit, einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: Wozu ist Moral gut? Wo liegen ihre Grenzen? In unserem Titelessay versuchen wir, eine differenziertere Sicht auf die angebliche »Hypermoral« und ihre Funktion in der Demokratie zu werfen.

Im dritten Teil unserer Serie »Die Weisheit der Gefühle« geht es diesmal um Traurigkeit und Wut – zwei Gefühle, die uns auf unterschiedliche Weise energetisieren; und die uns zeigen können, was uns wichtig ist und was wir unerträglich finden.

Weitere Themen im Heft: Freundschaft im digitalen Zeitalter. Joseph Vogl spricht über Kapitalismus und den Tod des Intellektuellen. Sigmund Freud – ein Philosoph? Was wir von chinesischer Kunst über das Netz lernen können. Was bedeutet Selbstständigkeit? Der weise Lord, Philosoph und Aktivist Bertrand Russell. Ist Identität ein Rhythmus?
Und: 55 Fragen – zum Nachdenken, Grübeln, Weitergeben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

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Reflexe #6: Neue Partnerschaften

Jörg Friedrich sichtet für seine Kolumne »Reflexe« aktuelle philosophische Bücher und Strömungen. In dieser Folge bespricht er das Buch »Neue Freunde« des Publizisten und Kurators Björn Vedder

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HOHE LUFTpost – Freundschaft und die unbequemen Dinge

HOHE LUFTpost vom 19.02.2016: Freundschaft und die unbequemen Dinge

Diese Woche war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu Besuch in Berlin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. “Freundschaftstreffen” war die offizielle Bezeichnung, “Freundschaft” ist ein Wort, mit dem beide Regierungschefs ihr Verhältnis gern bezeichnen, und die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland ist schon wegen der gemeinsamen Geschichte von ganz besonderer Bedeutung.
Aber zu einer wirklich guten Freundschaft gehört auch, dass man den anderen kritisiert und die Kritik des anderen annimmt. Wir können uns selbst nie ganz verstehen, sagte Aristoteles, dazu brauchen wir die Menschen um uns herum, die unser Wesen widerspiegeln – vor allem unsere Freunde. Und das bedeutet eben auch, sich unbequeme Dinge sagen zu lassen. Darin ist die israelische Regierung allerdings nicht sehr geduldig. Sie behandelt andere, die ihr unbequeme Dinge sagen, als Gegner, nicht als Freunde. Und so hat Angela Merkel dies nun auch gar nicht versucht. Man konnte in Berlin gut beobachten, wie auf diese Weise Distanz in eine Freundschaft kommt.

– Tobias Hürter

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Freunde zum Abhören

Die NSA hat also Angela Merkels Handy abgehört. So what, könnte man sagen. Besser das Handy der Bundeskanzlerin, als die Kommunikation von Millionen anderen Bürgern. Der Zweck von Geheimdiensten besteht schließlich darin, möglichst relevante Informationen zu sammeln. So gesehen hat die NSA bessere Gründe, die deutsche Bundeskanzlerin abzuhören als beispielsweise mich. Mein Telefon abzuhören, wäre geradezu Ressourcenverschwendung. Bei der Bundeskanzlerin hingegen muss man natürlich annehmen, dass es etwas Interessantes zu erfahren gibt. Insofern wäre es aus Sicht der NSA fast fahrlässig, die Kanzlerin nicht abzuhören, erst recht, wenn sich ihr ungesichertes Handy dem geheimdienstlichen Zugriff sozusagen offen darbietet. Moralisch und politisch gesehen ist das vielleicht skandalös, aus Sicht eines Geheimdienstes ist es nur logisch.

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Zur deutsch-französischen Freundschaft

Was ist Freundschaft? Gibt es Freundschaft zwischen Staaten? Und was hat es mit der deutsch-französischen Freundschaft auf sich? Zum 50-jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrages fand am 05.02. ein HOHE LUFT_live-Spezial im Levante-Haus statt. HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek suchte gemeinsam mit der Gründerin der Château d’Orion-Denkagentur Elke Jeanrond-Premauer und dem Philosophen Wilhelm Schmid nach Antworten auf die eingangs erwähnten Fragen. Den ganzen Artikel lesen

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Vertragen wir uns!

Guten Freunden stehen wir ganz selbstverständlich bei, wenn sie Hilfe brauchen. Selbst dann, wenn wir keine Lust dazu haben. Wir gehen davon aus, dass Freundschaften mit gewissen Verpflichtungen verbunden sind. Wie wäre es, wenn es nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch eine juristisch bindende Vereinbarung zwischen Freunden gäbe – einen „Freundschaftsvertrag“? Ein Diskussionsvorschlag von Thomas Vašek (Leseprobe aus HOHE LUFT Nr. 1/2013, erscheint offiziell am 22.11.).

 

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