Der Witz an der Sache
Lachen ist die natürliche Reaktion auf eine amüsante Begebenheit. Die Fähigkeit dazu unterscheidet laut Aristoteles den Menschen vom Tier. Doch warum lachen wir? Eine Pointenanalyse aus der aktuellen HOHE LUFT-Ausgabe (PDF).
Lachen ist die natürliche Reaktion auf eine amüsante Begebenheit. Die Fähigkeit dazu unterscheidet laut Aristoteles den Menschen vom Tier. Doch warum lachen wir? Eine Pointenanalyse aus der aktuellen HOHE LUFT-Ausgabe (PDF).
Am 06.03. fand HOHE LUFT_live bereits zum vierten Mal in der modern life school in Hamburg statt, diesmal zum Thema Glaube. Der Philosoph und Theologe Dr. Christoph Quarch diskutierte mit HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek über Gott, die Sinnfrage und den Unterschied zwischen Religiosität und Spiritualität.
Zukünftig veröffentlichen wir hier in loser Folge kleine Rätsel. Welcher Philosoph wird beschrieben? Erkennen Sie ihn? Viel Spaß beim Raten! Wer eine Party schmeißt, hat einiges zu bedenken. Wenn er Mathematiker ist, könnte er sich darüber den Kopf zerbrechen: Wie viele Leute muss ich einladen, um sicherzustellen, dass entweder m von ihnen sich alle untereinander kennen, oder n von ihnen sich alle untereinander nicht kennen? Eine einfache Frage, aber die Antwort ist selbst den besten Mathematikern bis heute ein Rätsel. Es war ein junger Mathematiker, der um das Jahr 1920 diese Frage stellte. Daraus entwickelte sich ein eigenes Gebiet der kombinatorischen Mathematik. Dieser Mathematiker darf als eines der größten Genies der letzten Jahrhunderte gelten. Schon in jungen Jahren machte er bedeutende Beiträge zur Wahrscheinlichkeitstheorie, Logik und Philosophie. Er begründete die Theorie, dass der Begriff der Wahrheit eigentlich überflüssig ist: Zu behaupten, dass eine Aussage P wahr ist, bedeutet nicht mehr, als einfach P zu behaupten. Mit 26 Jahren wurde er Doktorvater eines der größten Philosophen aller Zeiten. Kurz darauf starb er an Leberversagen. Welch ein …
Was ist Gerechtigkeit? Über diese Frage diskutierten die philosophische Beraterin Dr. Jutta Bechmann und HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek am dritten HOHE LUFT_live Abend in der modern life school in Hamburg. Alle, die nicht dabei waren, können sich die Veranstaltung hier anhören. Der nächste HOHE LUFT_live Termin ist am 06. März. Dann geht es um das Thema „Glaube“ (und Toleranz).
Heute vor 70 Jahren wurden die Studenten Hans und Sophie Scholl hingerichtet. Nach dem Grund für ihren Widerstand gegen die Nationalsozialisten gefragt, sagte Sophie Scholl im Gestapo-Verhör: “ … Als hauptsächlichsten Grund für meine Abneigung gegen die Bewegung … möchte ich anführen, dass … die geistige Freiheit des Menschen in einer Weise eingeschränkt wird, die meinem innersten Wesen widerspricht … “ Voller Überzeugung, das Richtige zu tun, gingen sie und ihr Bruder in den Tod und berühren uns damit auch noch nach 70 Jahren. Wohl, weil uns ihr Verhalten unweigerlich zwingt, Fragen zu stellen: Wäre ich damals auch so tapfer gewesen? Für welche Überzeugungen trete ich heute ein? Was ist mir meine geistige Freiheit wert? Wofür würde ich bis zum Tod kämpfen? – Katharina Burkhardt –
Kein anderer Philosoph ist bis heute so umstritten und wurde so widersprüchlich gedeutet wie der schwäbische Beamtensohn Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Die einen halten ihn für einen verkappten Theologen, andere für einen Atheisten. Manche sogar für den geistigen Wegbereiter des Totalitarismus. Die einen sehen in ihm den modernen Sozialphilosophen, andere einen metaphysischen Schwafler mit Hang zur Inkonsistenz. Einen „logischen Hexenmeister“ nannte ihn der österreichische Philosoph Karl Popper – und meinte es keineswegs bewundernd. Hegel hat es seinen Lesern nicht leicht gemacht. Dafür tun wir das nun in der HOHE LUFT-Leseprobe „Rittmeister des Geistes“ (PDF).
„Wir besuchten Ronald Dworkin Anfang Juli auf Martha’s Vineyard in seinem Sommerhaus und trafen auf einen liebenswürdigen, überaus gastfreundlichen Mann mit großer Lebensfreude und verschmitztem, jungenhaftem Humor. Zwei Wochen später brach er plötzlich zusammen, es folgte die Diagnose Leukämie. Unser Mitgefühl gilt der wunderbaren Irene Brendel, die Dworkin erst vor Kurzem geheiratet hat. Wir denken oft an den herrlichen Tag, an das dreistündige Interview, an das Mittagessen mit Seafood und Wein und das Schwimmen im Atlantik. Danke.“ (Thomas Vašek, HOHE LUFT-Chefredakteur) Das Interview mit Ronald Dworkin erschien in der HOHE LUFT 4/2012. Hier können Sie es online lesen (PDF).
Der Jurist und Philosoph Ronald Dworkin ist tot. HOHE LUFT führte noch im vergangenen Sommer ein Interview mit ihm, das in der Ausgabe 4/2012 veröffentlicht wurde. Wir stellen das gesamte Interview in Kürze hier im Blog online.
Was ist Gerechtigkeit? Dieser zentralen Frage widmeten sich die philosophische Beraterin Dr. Jutta Bechmann und HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek am 06.02. im Rahmen des dritten HOHE LUFT_live-Abends in der modern life school. Während es relativ einfach ist, einen Tisch als solchen zu identifizieren, ist die Gerechtigkeit um ein Vielfaches schwerer zu fassen. Warum also ist die Gerechtigkeit kein Tisch?
Die Narren sind los. Schon seit Wochen wird hemmungslos Karneval gefeiert, regional sehr unterschiedlich ausgeprägt, mit oft ganz eigenen Ritualen. Dabei ist alles erlaubt. Einmal so richtig die Sau raus lassen, Politik und Kirche durch den Kakao ziehen, und auch sich selbst nicht ganz ernst nehmen. Man tanzt, singt und lacht zusammen, Tabus werden gebrochen, Alkohol fließt in Strömen, wildfremde Menschen werden geküsst, sexuelle Begierden offen gezeigt (und nicht selten auch ausgelebt). Und das alles in bunten Kostümen, in einer Rolle, die man spielt, und die mit einem selbst wenig bis gar nichts gemeinsam hat. Am Aschermittwoch schminkt man sich ab und geht wieder ins Büro, als sei nichts gewesen. Nun beginnt die sechswöchige Fastenzeit, die Ostern endet. Eine Zeit der Stille, des Innehaltens. Größer könnten die Gegensätze zur lärmenden Karnevalszeit kaum sein. Warum ist es so wichtig, ab und zu gesellschaftliche Konventionen zu brechen? Wozu braucht es dieses schamlose Gelächter und närrische Treiben? Fritz Heidegger, der jüngere Bruder des weltbekannten Philosophen meinte einmal: „Fastnacht halten, heißt ja nichts anderes, als sich auf den Kopf …