Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wirtschaft

Philosophie & Wirtschaft – das neue HOHE LUFT kompakt ist da!

Philosophie & Wirtschaft – Warum sie einander brauchen  Obwohl Wirtschaft und Philosophie oft als Gegensätze gesehen werden, haben sie vieles gemeinsam und können sich gegenseitig bereichern. Die dritte Ausgabe HOHE LUFT kompakt widmen wir deshalb diesem besonderen Paar. Wirtschaft gehört zu unserem Leben, darum wollen wir sie nicht den Ökonomen überlassen, sondern sie auch aus philosophischer Perspektive betrachten. Heute reicht rein ökonomisches Denken nicht mehr aus, es braucht die Philosophie, um die richtigen Fragen zu stellen und neue Blickwinkel zu gewinnen. Die Themen sind unter anderen: Was bedeutet Erfolg heute? Das Geheimnis guter Arbeit Geld und Vertrauen Ist der Kapitalismus noch zu retten? Die Kraft des Arguments Wieso Kooperation sich lohnt Wie Unternehmen von Philosophie profitieren. Hier geht es direkt zur Heftbestellung.

Neu – aber nicht liberal

Der Begriff Neoliberalismus steht heute für praktisch alles, was wir an unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem böse finden. Man denkt an die Finanz- und Eurokrise, die Zockerei der Banker und aberwitzig hohe Managergehälter, an Profitgier und rücksichtslosen Egoismus. Neoliberalismus, das ist ein Kampfbegriff, den man je nach Bedarf verwenden kann. Man kann darin eine Ideologie sehen, ein Bündel politischer Maßnahmen, eine Verschwörung undurchsichtiger Eliten – oder gar eine Art Monster, wie Frank Schirrmacher in seinem Buch „Ego“. Man kann aber auch versuchen, den Begriff selbst aufzuhellen und zu rekonstruieren, welche Ideen und Vorstellungen eigentlich dahinterstecken. Thomas Vašek, HOHE LUFT 4/2013 Lesen Sie hier den vollständigen Artikel „Neu – aber nicht liberal“. (PDF)

Interview mit Julian Nida-Rümelin

Aristoteles in seiner „Nikomachischen Ethik“ verkoppelt Glück und Tugend, und zwar so: „Glück ist die Aktivität der Seele gemäß der Tugend.“ Ich übersetze das mal anders: Ein gelingendes Leben zeigt sich nicht an einem bestimmten mentalen Zustand, sondern an dem, was ich tue – also an der „Aktivität der Seele“. Unsere Praxis sollte die eigenen Fähigkeiten und die Fähigkeiten des Menschen als solchem zur Entfaltung bringen. Aristoteles sagt, Tugend sei eine Einstellung, aber auch eine Entscheidung. Tugenden fallen also nicht vom Himmel. Sie sind zwar Teil des Charakters, aber auch etwas, das ich mir selber erarbeite. Also bin ich selbst verantwortlich für meine eigene Entwicklung. Julian Nida-Rümelin im HOHE LUFT-Interview. (HOHE LUFT 1/2013)