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Ihre Gedanken zu Corona

Liebe Leserinnen und Leser,

Corona geht jeden von uns an, betrifft uns, berührt uns und bringt uns ins Nachdenken. Wir alle haben Gedanken dazu, was diese Krise für uns bedeutet, welche Schlüsse wir daraus ziehen und wie wir danach weitermachen wollen – sowohl persönlich als vielleicht auch gesellschaftlich.

Wir würden gerne Ihre Gedanken dazu lesen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie uns an info@hoheluft-magazin.de schreiben zur Frage:

Was lernen wir aus der Corona-Krise – persönlich oder gesellschaftlich?

Ob ein paar Sätze oder ein Essay, wir freuen uns auf Ihre Beiträge und werden die besten veröffentlichen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Hohe Luft-Team

 

 

 

2 Kommentare

  1. Philip Meier sagt

    Diese Pandemie zeigt uns deutlich, wie verletzlich wir als Gesellschaft trotz allen Fortschritts sind. Gerade die Globalisierung der Handelsketten hat die Ausbreitung enorm begünstigt. Sie zeigt damit auch, wie wenig lernfähig wir als Gesellschaft sind: Gute Massnahmen zur Vorbeugung wurden immer dem Gewinn- und Fortschrittsstreben untergeordnet. Den Klugen bleibt nur, wie so oft, zu erwähnen, dass man es ja gewusst hat…

    Eine Hoffnung bleibt gerade in dem Ausmaß: Dass ein nennenswerter Teil der Bevölkerung feststellt, dass es sich auch ohne Überstunden und ständige Hektik ganz gut in den eigenen vier Wänden leben lässt. Wenn dieser Teil sein Leben etwas ändert, ware viel für die Gesellschaft und die Umwelt erreicht.

    Diese Hoffnung zeigt, wie wenig ich über die o.g. Lernfähigkeit gelernt habe.

  2. Wie hoch ist unsere Veränderungsbereitschaft?

    In der Regel ist unsere Veränderungsbereitschaft in „aufgewühlten Zeiten“, also dann, wenn gewohnte Handlungs-Rhythmen nicht zur Verfügung stehen, angesprochen und empfangsbereit. Für kurze Zeit! Das funktioniert so, als lege jemand noch schnell Geld beiseite, der merkt, dass es gerade knapp wird. Füllen sich die Taschen wieder, schmeißen sie es wieder zum Fenster raus und kehren zurück zu alten Mustern.
    Das ungewohnte zum Regelfall zu erklärten und daraus sinnvolle und nachhaltige Veränderungen für die Zukunft unseres Gemeinwesens zu definieren, geht also NUR begrenzte Zeit innerhalb der zwangsweise veränderten Situation. Nur ein Beispiel: Schule! Die „Verwaltung von Strukturen der Ungleichheit“ könnte dazu führen, dass man von vornherein ein Zwei-Stufenmodell einführt, um unsere Kinder und Jugendlichen auf Studium bzw. Arbeit vorzubereiten. Wer schon etwas „weiter“ ist, hat in den Fächern, wo Präsenzunterricht nicht unbedingt erforderlich ist, Schule in der „Home-Online-Academy“ mit Fernstudien-Software. Nachhilfe leistet, wenn erforderlich, ein Lehrer in der Schule. Mathematik ist dafür geeignet, Physik, Chemie, Biologie … Wer mehr direkte Ansprache braucht (besonders in dialogorientierten Fächern), hat von vornherein mehr Präsenzzeiten in der Schule. Das steigert die Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen und spart Ressourcen. Auch hier muss man mit individuellen Förderplänen arbeiten.

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