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„Na, wie war ich?“

Seit heute ist die neue HOHE LUFT im Handel – mit vielen spannenden Themen. Der Leitartikel befasst sich mit den Wahlen. Die HOHE LUFT-Autoren Tobias Hürter und Thomas Vašek machen einen ungewöhnlichen Vorschlag:

Was Politiker heute tun, entscheidet über morgen. Aber zu oft denken sie nur an heute: an die nächste Wahl. Das führt dazu, dass auf lange Sicht etwas systematisch falsch läuft: Schulden? Sollen meine Nachfolger abtragen. Klimawandel? Nach mir die Sintflut! Jeder weiß, dass diese Haltung zum Schaden der Allgemeinheit ist. Aber aus der Froschperspektive der Politiker ist sie nun mal die natürliche Haltung: Ohne Wahlsieg geht halt gar nichts. Daher schlagen wir vor, die Regeln zu ändern, und zwar so, dass ein Wahlsieg nicht mehr alles ist. Wir schlagen vor, dass bei jeder Wahl die Wähler nicht nur über die künftige Regierung abstimmen, sondern auch über die Leistung einer vergangenen Regierung.

Den vollständigen Artikel können Sie hier bereits lesen, auch wenn Sie die aktuelle Ausgabe der HOHEN LUFT noch nicht gekauft haben: „Na, wie war ich?“ (PDF)

 

1 Kommentare

  1. Ist nicht jede Wahlentscheidung eine Beurteilung der bisherigen Regierungs- und Oppositionsarbeit?
    Und: Politiker werden dafür gewählt, an heute zu denken. Würden die Wählenden Politiker wollen, die mehr an die Zukunft denken, dann würden sich die Politiker in ihren Wahlprogrammen und in der politischen Praxis danach richten.
    Ich glaube aber auch, dass der Artikel der tatsächlichen politischen Praxis nicht gerecht wird. Gerade die Themen, die am heftigsten diskutiert werden (Energiewende, Umbau Sozialsysteme, Rente mit 67, G8-Abitur) sind Langfrist-Themen.

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