Alle Artikel in: HOHE LUFT

Mein Job ist dein Job

Roboter nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Wie wäre es mit teilen? Laut einer Studie der Universität Oxford werden bis zum Jahre 2030 ca. 47 Prozent aller Arbeitsplätze in den USA durch Maschinen ersetzt. Dass Arbeitsabläufe automatisiert werden, ist menschheitsgeschichtlich nichts Außergewöhnliches. Berufe sterben eben aus, dafür kommen neue dazu. Aber im digitalen Zeitalter verschwinden schneller mehr Jobs als neue Tätigkeitsfelder entstehen können – vermuten Sozialforscher.

„Moralische Schuld ist in Heideggers Philosophie nicht möglich.“

Peter Trawny lehrt an der Bergischen Universität in Wuppertal und ist Herausgeber der „Schwarzen Hefte“ im Rahmen der Heidegger Gesamtausgabe und Autor des Buches „Heidegger und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung“, dessen dritte Auflage soeben erschienen ist. Im Interview mit HOHE LUFT spricht er über Heideggers Auffassung des Holocausts als „Selbsvernichtung“ des Judentums, die Abwesenheit jeglichen Schuldbewusstseins und darüber, welche Fehler bei der bisherigen Heidegger-Rezeption zukünftig unbedingt vermieden werden müssen.

Heidegger-Enthüllung

„Selbstvernichtung der Juden“ Exklusiv-Interview mit Donatella Di Cesare Martin Heidegger (1889-1976) sah den Holocaust offenbar als Akt der „Selbstvernichtung“ der Juden. Das legen Textstellen aus dem nächsten Band der „Schwarzen Hefte“ nahe (Gesamtausgabe 97, Anmerkungen I-V), der in wenigen Wochen erscheinen wird. Der Band enthält Aufzeichnungen Heideggers aus den Jahren 1942-1948. Bereits nach der Veröffentlichung der ersten Bände gab es heftige Diskussionen über antisemitische Passagen, in denen er dem Judentum unter anderem die „Entwurzelung alles Seienden aus dem Sein“ zuschreibt. Die neuen Textstellen könnten die Debatte über den „Fall Heidegger“ (HOHE LUFT berichtete: „Ein totalitärer Denker„) weiter befeuern.

Warum es uns nicht gibt – neue HOHE LUFT Ausgabe

Für das neue Jahr fassen viele den Vorsatz, etwas an ihrem Leben zu verändern, zu verbessern – und sich selbst dennoch treu zu bleiben. Im neuen Heft nehmen wir dieses Selbst unter die Lupe und fragen: gibt es das überhaupt und wie viel Veränderung verträgt es? Sich frei bewegen zu können ist für uns selbstverständlich. Wie sich die Bedeutung der Freiheit verändert, wenn sie einem plötzlich genommen wird, schildert ein ehemaliger Häftling in HOHE LUFT. Weitere Themen dieses Mal: Wieso Computerspiele mehr sind als gewaltfördernde Zeitfresser. Der antike Philosoph Seneca und sein politisches Wirken. Für einen neuen Fortschrittsbegriff. Denken und Leben von Jürgen Habermas. Und der französische Philosoph Jean-Luc Nancy spricht im Interview über Gemeinschaft und Sinn in einer Welt, die immer weiter auseinanderzubrechen droht. Hier können Sie das neue Heft bestellen.

Richtiges Handeln und gelingendes Leben – HOHE LUFT Leserreise

Sie wollten schon immer einmal philosophierend verreisen? Vom 17. – 22. August 2015 findet die allererste HOHE LUFT Leserreise in die Schweizer Alpen statt. Erleben Sie sechs Tage im historischen Hotel »Schatzalp« in Davos. Auf 1900 Metern Höhe, umgeben von einem eindrucksvollen Alpenpanorama, verfasste bereits Thomas Mann seinen »Zauberberg«. Unter der Leitung von Peter Vollbrecht widmen Sie sich täglich philosophischen Texten rund um die ethischen Grundfragen nach dem richtigen Handeln und einem gelingenden Leben. Das Programm reicht von Aristoteles über Kant bis hin zu den Utilitaristen Bentham und Mill. Am letzten Tag erwartet Sie ein Besuch unseres Chefredakteurs Thomas Vašek, mit dem Sie über die Bedeutung der Arbeit für ein gelingendes Leben diskutieren können. Alle Informationen zum kompletten Programm sowie zu Kosten, Unterkunft und Anfahrt finden Sie hier. Für Fragen und Anmeldung (bis zum 15. Mai 2015) stehen wir Ihnen gerne unter leserreise(at)hoheluft-magazin.de zur Verfügung. Die Reise ist auf 20 Teilnehmer beschränkt. Melden Sie sich gleich an und freuen Sie sich auf inspirierende Seminare, anregende Gespräche und leichte Wanderungen in malerischer Natur.

Neu: HOHE LUFTpost

Im neuen Jahr gibt es für Newsletter-Abonnenten häufiger Post von HOHE LUFT: ab sofort versorgt Sie unser stellvertretender Chefredakteur Tobias Hürter wöchentlich mit einem philosophischen Gedanken. Mal aktuell, mal zeitlos, hoffen wir Ihnen damit auch zwischen den Erscheinungsterminen unseres Heftes neue philosophische Denkanstöße zu liefern. Wer den Newsletter bereits bezieht, erhält die HOHE LUFTpost automatisch jeden Freitag. Die erste Ausgabe können Sie sich hier anschauen. Natürlich informiert Sie der Newsletter auch weiterhin über Neuigkeiten und Events von HOHE LUFT. Um den HOHE LUFT Newsletter zu bestellen, schreiben Sie einfach eine E-Mail an: newsletter(at)hoheluft-magazin.de

Charlie Hebdo und der Kampf für die Aufklärung

Kurz vor Drucklegung unserer nächsten Ausgabe erreichte uns die Nachricht vom Anschlag auf die Redaktion der Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Wir haben einen neuen Leitartikel geschrieben, gewidmet Charlie Hebdo – einem Blatt, das wie kaum ein anderes für die Redefreiheit steht, einen der wichtigsten Werte unserer Gesellschaft. Den Leitartikel können Sie ab sofort hier online lesen.

»Neue Konzepte und Ideen müssen her«

Das soziale Job-Netzwerk XING verleiht im Januar zum zweiten Mal den New Work Award, der innovative Modelle neuer Arbeitsweisen auszeichnet. HOHE LUFT liegt die Frage nach der Zukunft guter Arbeit sehr am Herzen und hat darum Marc-Sven Kopka, Vice President Corporate Communications der XING AG, einige Fragen über die den Wandel in der Arbeitswelt und den New Work Award gestellt.

Haben Sie FOMO?

Das Wochenende ist noch nicht mal in Sichtweite und Sie haben jetzt schon Angst, etwas zu verpassen? Erwecken Posts von Freunden in sozialen Netzwerken in Ihnen immer wieder das Gefühl, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein? Dann leiden Sie an FOMO, der »Fear Of Missing Out«. Psychologen nehmen an, dass diese eigentlich uralte Angst heute insbesondere von den sozialen Medien geschürt wird, da wir dort permanent mit den tollen Erlebnissen anderer Leute konfrontiert werden. Die Bilder vom Palmenstrand oder der lässigen Rooftop–Grillparty lassen unser derzeitiges Tun ziemlich alt aussehen. Wir bekommen das ungute Gefühl, dass das wahre Leben gerade ohne uns stattfindet. FOMO – das ist die Volkskrankheit der medial vernetzten Menschen. 

Philosophie, ab ins Museum!

Der Verein DenkWelten bringt die Philosophie ins Museum! Aktuell läuft die zweite Ausstellung „überdacht! philosophie mit weitblick“ im Landgrafenschloss Marburg. Ziel ist es, das Verständnis von Philosophie zu erweitern und die ästhetische Qualität von philosophischer Reflexion ins Zentrum zu rücken. Das Museum widmet sich nicht einzelnen Philosophen und ihrer Vita, sondern der Veranschaulichung von philosophischen Ideen. Die ausgestellten Exponate verdichten wichtige Überlegungen großer Philosophen und machen diese sicht- und greifbar. Wir haben Tobias Weilandt, Vorstandsmitglied von DenkWelten, einige Fragen gestellt.