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»Wofür es sich zu kämpfen lohnt« – das neue Heft ist da!

Wir feiern Jubiläum: die 20. HOHE LUFT ist ab 21.05. im Handel erhältlich. Zur Feier des Tages erscheint HOHE LUFT das zweite Mal mit Sonderbeilage.
Blog_neu_0415Gelassenheit gilt vielen als Tugend – nicht nur die antiken Stoiker sprachen sich dagegen aus, sich von äußeren Einflüssen aus der Ruhe bringen zu lassen. Wir glauben hingegen, dass es Dinge gibt, die es wert sind, dass wir für sie kämpfen. Wieso wir uns mit Leidenschaft dafür einsetzen sollten, was uns wirklich wichtig ist, lesen Sie in der Titelgeschichte der neuen Ausgabe 04/15.
Mit dem neuen Heft erscheint auch unsere zweite HOHE LUFT Spezial-Beilage, diese Mal rund um das Thema »Verantwortung«Was bedeutet es, Verantwortung zu tragen? Wer ist wem gegenüber verantwortlich? Welche Verantwortung haben Unternehmen? Wo endet die Verantwortung? Diesen und anderen Fragen gehen wir in dem 44-seitigen Spezial auf den Grund. Weitere Themen der neuen Ausgabe: ein Pathologe kritisiert die moderne Hochleistungsmedizin. Was ist das Böse? Was nach dem Tod bleibt. Der britische Philosoph John Gray im Interview über Freiheit. Was ist eine Täuschung, Martin SuterGadamer unplugged. Und dieses Mal im Fokus: Mobilität in Zeiten des Internets.
Hier können Sie das neue Heft ganz bequem und versandkostenfrei bestellen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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  1. Das wunderbare Philosophie-Magazin Hohe Luft macht seine Werbung auf mit einem bekannten Zitat von Ernest Hemingway. Sehr auffällig thront über der Anzeigenseite ein Spruch des bärtigen Nobelpreisträgers: „Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.“

    Dieses Zitat stammt bekanntlich aus Hemingways Roman „Wem die Stunde schlägt“, der in der dunklen Zeit des Spanischen Bürgerkrieges spielt. In den Jahren, in denen die Welt gar nicht so schön aussah und in einer Zeit, in der das Kämpfen sich wirklich lohnte.

    „The world is a fine place and worth fighting for and I hate very much to leave it“, so lautet die vollständige Textpassage aus“ For Whom the Bell Tolls“. Wenn beides, Zitat und auch Romantitel, mal keine verdichtete Philosophie darstellen!

    „Für alle, die Lust am Denken haben“, so beschreibt die Zeitschrift Hohe Luft ihr Motto. Dieser Abenteurer Ernest Hemingway entwickelte zwar mehr Lust am Machen denn am Denken, doch eine philosophische Grundierung mag man seinem Werk nicht absprechen.

    Wenn ein Zitat noch nach 75 Jahren für Philosophen herhalten darf, dann zeigt dies, sein Urheber muss den richtigen Ton getroffen haben. Dass ein ungehobelter rauer Bursche wie Ernest Hemingway in diese grazile Weltsicht passt, nimmt man insofern gelassen und frohgemut zur Kenntnis.

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