Hohe Luft Online Symposion

Beim Symposion versammelten sich die Freunde des Sokrates, um in Ruhe und Gelassenheit sowie mit der gebotenen Ausführlichkeit ein Thema zu diskutieren. Sie wollten nicht schnelle Antworten vom großen Meister, statt dessen versuchten sie, einen Begriff, einen Gegenstand nach allen Richtungen auszuleuchten um eine Einsicht über sein Wesen, genauer, über die Vielfalt der Zusammenhänge seiner Erscheinungen, zu bekommen.

Für gewöhnlich begannen sie damit, dass jeder seine Sicht auf die Sache darstellte. So ging es reihum. Dann antworteten sie einander, reflektierten über das, was die anderen gesagt hatten, fragten nach, stellten Zusammenhänge her. So versuchten sie, in vielen Schritten, den Bezirk zu erhellen, in dem die Sache ihres gemeinsamen Denkens wichtig war.

Ein solches Symposion wollen wir auch hier einrichten. Hier geht es nicht einfach darum, dass ein paar Experten ihren Standpunkt kundtun. Die ersten Beiträge sind der Beginn eines Gesprächs. Wir werden einander antworten, nicht einfach mal rasch kommentieren, wie es in der Online-Welt oft üblich geworden ist. Es kommt nicht auf die Geschwindigkeit der Antworten an. Wir wollen gemeinsam in das Nachdenken über eine Sache finden.

Den Auftakt machen HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek und der Kolumnist und Unternehmer Jörg Friedrich: Sie befassen sich in ihren Debattenbeiträgen mit Macht in der Politik, der Frage, was eine demokratische Regierung ist und wozu sie eigentlich gut sein soll.
Die ersten Beiträge sind unabhängig voneinander entstanden. Im Folgenden werden die Diskutanten einander antworten.

Hier geht es zum Beitrag von Jörg Friedrich
»Hat die Regierung Macht? Sollte sie Macht haben?«

 

Hier lesen Sie den Beitrag von Thomas Vašek
»Regieren Algorithmen besser?«

 

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