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Was kann der Mensch? Ausgabe 2/2018

Globalisierung, entfesselter Kapitalismus, Digitalisierung, Trumpismus – Was bedeutet es, in diesen Zeiten als Mensch zu leben? Wie machen wir die Welt wieder humaner? Wir schlagen in der neuen Ausgabe 12 Thesen für einen neuen Humanismus vor. Denn wir sind davon überzeugt: Nur mit Menschlichkeit kann eine lebenswerte Zukunft gelingen.

Vor 200 Jahren wurde der Philosoph, Ökonom und Revolutionär geboren, der die Welt verändern wollte: Wer war Karl Marx, was prägte sein Denken und was bleibt davon heute? Dem einflussreichen Theoretiker widmen wir den Schwerpunkt im neuen Heft.

Weitere Themen der Ausgabe: Wie gefährlich ist künstliche Intelligenz? Die Rationalität der Gefühle. Was macht Pornografie mit uns? Warum wir feiern müssen. Über Treppen-Design. Und: Wie ist Autonomie heute möglich? Ein Gespräch mit der Philosophin Beate Rössler in Amsterdam.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem neuen Heft!

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2 Kommentare

  1. teilzeitphilosoph sagt

    Habe gerade ein Radio-Feature zum Thema der zwölf Thesen fuer einen neuen Humeamnismus gehört.
    Warum wird die elementarste Eigenschaft des Humxxx (=emotions) nicht einberechnet bzw. verwortlautet? KI versucht das inzwischen massiv. Auch der daraus ableitbaren Wirkungen: ohne Emotions keine HANDLUNGEN – also die LEHRE aus Marks, Carls´ Werken..
    Sogesehen: *agreevollkommenmit*: eine Dioktrie für Humanismus kann es wegen der individuell empfundenen Emotionen und deren Auswirkungen nicht geben..*sondernsollteeherpositivlenkendmiteinbezogenwerden*
    B.t.w.: warum werde ich zu einem Abo im Kontext von „Wie machen wir die Welt WIEDER humaner?“ aufgefordert?
    …ich bin irgendwie froh, dass sich der alte Grieche „Herr Demokratius (oder wie der hieß..;-)) nicht dazu hinreißen ließ, als erstes zum Patentamt zu laufen, sondern ohne kommerzielles Interesse sich an die Bevölkerung zu wenden..zwar irgendwie, wie heute…aber auch anders..

  2. Philip Meier sagt

    Unsere fremde Verwandtschaft
    Künstliche Intelligenz
    Ich vermisse leider den Hinweis auf das freie Projekt der Mozilla-Foundation zum Thema Spracherkennung.
    Die Gefahr ist nicht, dass wir die Systeme nicht (mehr) verstehen. (Die Meisten passen schon bei der Funktionsweise des Dieselmotors.) Sondern, dass nicht klar und nachvollziehbar ist, welche Interessen hinter den Diensten und Algorythmen stecken, bzw. wer das System zu welchem Zweck anbietet. Z.B. muss auf Lebensmittelpackungen draufstehen, wer es hergestellt hat und was drin ist. Das gilt bei Google, Facebook & Co. nicht. Das Problem liegt m.E. also in der Frage, was das mit der Gesellschaft macht.

    Wir haben unser Gesundheit in die Hand der Tabak-, Zucker- und Convenience-Food-Konzernen gegeben. Wir haben weite Teile der Bildung an renditegetriebene Unternehmen ausgelagert. Wir haben unseren Wohlstand Investmentbänkern anvertraut und den Keim des Pazifismus schon vor ’60 der Rüstungsindustrie zum Fraße vorgeworfen. Was sind die Folgen? Übergewicht, Krebs, Allergien. Unterschichtenfernsehen, Finanzkrise und Kriegstote.

    Wollen wir das auch mit unserem humanistischen Erbe tun? Es wäre ja nicht weg. Es würde nur gewinnbringend ausgeweidet.

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