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Wie kann Information frei sein?

In der Debatte ums Urheberrecht fällt immer wieder der Begriff „Freiheit“. Netzaktivisten kämpfen für ein freies Internet, Urheber und Verlage fürchten um ihre Existenz, wenn Inhalte, die früher geschützt wurden, nun frei zugänglich sind. Doch was heißt eigentlich „frei“? Eine Begriffsklärung von Robin Droemer und Tobias Hürter. (Leseprobe aus HOHE LUFT Nr. 4, erscheint offiziell am 20.09.).

3 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Hürter, sehr geehrter Herr Droemer,
    ich habe mir Ihren Leitartikel durchgelesen und möchte mich für den wunderbaren Aspekt bedanken, den Sie zur >>Freiheit<< herausgearbeitet haben. Nicht zuletzt deshalb, weil er zeigt, dass es an der Zeit wäre, die Philosophen zu befragen, statt zu streiten, ohne zu wissen worüber.

    Bernd Waß, Philosoph, Academia Philosophia

  2. kptn blizz sagt

    Sehr schöner Artikel! Danke. Und für mich zielt er auch genau auf das Problem, welches viele „Netzaktivisten“ haben: Die kapitalistische Ökonomie. Viel Kapitalismus-Kritik versteckt sich in diesem Diskurs – zu Recht, wie ich finde – denn im kapitalistischen Diktat gibt es nichts gratis und es lässt nur bestimmte Freiheiten zu, welche ich hier nicht weiter diskutieren will.
    Noch ein Kommentar zu Eurer Begriffsklärung: „Frei“ und „gratis“ sind im Englischen sehr wohl unterschieden, denn „gratis“ wird genau genommen mit „for free“ übersetzt. A spoon can not be free, but be for free!

  3. soeren sagt

    Leider ist ein Brötchen nicht mit einem mp3 Download zu vergleichen, denn das Brötchen ist nun mal weg, wenn es verkauft wurde, während alles im Internet bleibt, selbst wenn es jemand „konsumiert“ hat. Somit sind die Informationen im Internet eben eher öffentliche Güter als Konsumgüter und genau da liegt das Problem: Frühere Konsumgüter (Musik, Videos, Bücher, Zeitungen) sind heutzutage auf dem Sprung zu öffentlichen Gütern (ob rein oder unrein sei mal dahingestellt). Das heißt nicht, dass jedes öffentliche Gut kostenlos sein soll, sondern lediglich, dass es eben schwieriger ist Konsumenten dazu zu bewegen für öffentliche Güter zu bezahlen. Der Vergleich mit den Brötchen in ihrem Artikel hinkt also leider.

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