Schlagwort: Trump


Hatten wir das nicht schon?

Es gibt Dinge, die sind offen, spannend, ungewiss und es gibt andere, die sind solide, klar, kaum noch der Rede wert. Oder eben auch nicht. Den ganzen Artikel lesen

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HOHE LUFTpost – Der ehrliche Lügner

HOHE LUFTpost vom 11.11.2016: Der ehrliche Lügner

Donald Trump gehört zu den erstaunlich wenigen Menschen, die notorisch lügen, habe ich letzte Woche an dieser Stelle geschrieben. Diese Woche will ich davon schreiben, warum ich ihn für außergewöhnlich ehrlich halte.

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Wer sind Wir? – Plädoyer für eine plurale Gesellschaft

In Zeiten, wo Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird und Rechtspopulisten europaweit auf dem Vormarsch sind, stellt sich die Frage nach dem Kern unserer Gesellschaften besonders dringend. Was hält uns zusammen? Was braucht es für ein »Wir«? Was müssen wir gemeinsam haben, wo können wir uns unterscheiden?
Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe HOHE LUFT ist ein Plädoyer für eine plurale Gesellschaft ohne Illusionen.

Aus gegebenem Anlass können Sie den Artikel »Wir sind viele!« von HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek und dem stellvertretenden Chefredakteur Tobias Hürter auch online lesen und sich gemeinsam mit uns der Frage widmen: Wer sind Wir?
Diskutieren Sie mit uns, hier über die Kommentarfunktion oder in den sozialen Netzwerken. Wir freuen uns auf Ihre Meinungen!

»Wir sind viele!«, HOHE LUFT 5/2016, Illustration: Stephanie Wunderlich

»Wir sind viele!«, HOHE LUFT 5/2016, Illustration: Stephanie Wunderlich

Um Demokratie und die Gefahren des Populismus geht es auch im Schwerpunkt des aktuellen Heftes, das Sie hier bestellen können.

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Trump siegt über die Elite?

»Hate won. Fear won. Racism won. Sexism won. Homophobia won. Self interest won.« Solche Tweets liest man, seit gestern Donald Trump die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hat, überall. Trumps Sieg wird von vielen als Schlag der »Abgehängten« ins Gesicht der Elite gewertet, »der Albtraum der Gebildeten, Urbanen, Multikulturellen, Philantropen und Gutverdienenden ist wahr geworden« schreibt die schweizerische Handelszeitung. Den ganzen Artikel lesen

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HOHE LUFTpost – Pinocchio als Präsident

HOHE LUFTpost vom 04.11.2016: Pinocchio als Präsident

 Die Wahrheit ist eine Diva. Wenn man sich nicht immer wieder um sie bemüht, verliert man sie. Diese Mahnung scheint heute aktueller denn je: Wir leben angeblich im »postfaktischen« Zeitalter, in dem es nicht mehr um die Wahrheit von Aussagen geht, sondern nur noch um ihre Wirkung.

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HOHE LUFTpost – Trump und Sarkasmus

HOHE LUFTpost vom 19.08.2016: Trump und Sarkasmus

Ich muss noch mal auf Donald Trump zurückkommen, den erstaunlichen Präsidentschaftskandidaten der amerikanischen Republikaner. Letzte Woche sagte er in einer Rede den Satz: »Präsident Obama ist der Gründer von ISIS.« Diese Aussage ist natürlich absurd – was nicht überraschend ist bei Trump. Überraschend ist allerdings, dass der sonst so beharrliche Trump später zurückruderte: »Offensichtlich war das Sarkasmus«, verteidigte er sich. Nur Trump selbst weiß, wie er es wirklich gemeint hatte. Aus anderer Perspektive jedoch war der Sarkasmus nicht zu erkennen. Sarkasmus und Ironie sind nur erkennbar auf einem Hintergrund solider, glaubwürdiger Aussagen – und der fehlt bei Trump.

– Tobias Hürter

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HOHE LUFTpost – Trump und sein Knall

HOHE LUFTpost  vom 15. Juli 2016: Trump und sein Knall

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat kürzlich einen bemerkenswerten Satz über ihren Kontrahenten Donald Trump gesagt: »Ich überlasse es den Psychiatern, seine Zuneigung zu Tyrannen zu erklären.« Im Klartext: Trump hat einen Knall. Mit dieser Vermutung steht Clinton nicht allein. Aber stimmt sie? Was sagen denn nun die Psychiater? Sie halten sich auffällig zurück. Und daran tun sie gut. Es gibt einen Trend, öffentliche Personen öffentlich zu psychoanalysieren, dem die Profis nicht folgen sollten. Eine Diagnose einer psychischen Störung ist ein schwerwiegendes Urteil, das nur nach einer persönlichen Untersuchung gefällt und nur mit Einverständnis der betroffenen Person öffentlich gemacht werden sollte. Daher bedeutet das Schweigen der Psychiater auch nicht, dass Trump keinen Knall hat.

– Tobias Hürter

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HOHE LUFTpost – Politik und Emotionen

HOHE LUFTpost vom 18.03.2016: Politik und Emotionen

Vergangenen Sonntag wurde in drei deutschen Bundesländern gewählt, in den USA tobt der Präsidentschaftswahlkampf – und diesseits und jenseits des Atlantiks sind es die Emotionen, die die Politik beherrschen. Die am Sonntag so erfolgreiche AfD hat bisher nicht einmal ein Parteiprogramm. Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump scheint auf einer Welle der Sympathie zu schwimmen, aber klare politische Positionen sind bei ihm nicht erkennbar. Angesichts all der Wut, Angst und Empörung, all des Trotzes und Entsetzens kann man schon mal die Sehnsucht nach mehr Sachlichkeit erwachen.
Zurück zur Sache also? So einfach ist es nicht. Emotionen haben ihren Platz in der Politik. In der Titelgeschichte der aktuellen HOHEN LUFT argumentieren wir dafür, dass komplexe Entscheidungen stets mit dem Kopf, dem Bauch und dem Herzen getroffen werden. Mit purer Ratio kommt man nicht weit, auch nicht in der Politik.
Eine emotionslose Politik wäre Technokratie. Erst Emotionen machen einen Politiker glaubwürdig. Eindrucksvolles Beispiel: Willy Brandts Kniefall 1970 in Warschau. Wo aber Emotionen nur als taktisches Instrument eingesetzt werden, um einen Mangel an Inhalt zu überspielen, sollten wir Politiker nicht so einfach davonkommen lassen, wie es derzeit geschieht. Wir sollten bloße Polemik nicht mit glaubwürdiger Emotion verwechseln.

– Tobias Hürter

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