Schlagwort: Philosophicum


„Philosophie hält Fragen offen“

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Käte Meyer-Drawe (links) und Denise Du Rieux

„Über Gott und die Welt – Philosophieren in unruhiger Zeit“: Käte Meyer-Drawe von der Ruhr-Universität Bochum im Gespräch in der HOHE LUFT-Leselounge auf dem Philosophicum in Lech.

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„Luxus bedeutet Freiheit“

„Über Gott und die Welt – Philosophieren in unruhiger Zeit“: Lambert Wiesing im Gespräch in der HOHE LUFT-Leselounge auf dem Philosophicum in Lech. Den ganzen Artikel lesen

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In den Bergen auf Augenhöhe

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Carlos Fraenkel (rechts) mit Robin Droemer

„Über Gott und die Welt – Philosophieren in unruhiger Zeit“: Carlos Fraenkel im Gespräch in der HOHE LUFT-Leselounge auf dem Philosophicum in Lech.

Ist Religion das Thema der Stunde?

In gewisser Weise schon. Sowohl im akademischen als auch im gesellschaftlichen Bereich ist Kritik an der Säkularisierungstheorie weit verbreitet. Es wird viel darüber nachgedacht, was Religion bedeutet, für politische Konflikte – aber auch für die Gesellschaft.

Welches Thema oder Problem hält Sie nachts wach?

Das ist gerade eher ein persönliches Thema, ich arbeite an einem neuen Buch, in dem ich mich mit der Frage beschäftige, wie sich ein nicht-physischer Begriff von Heimat denken lässt. Ich bin ja in Deutschland und Brasilien aufgewachsen und frage mich, wie aus der Erfahrung einer fragmentierten Lebensgeschichte ein Konzept von Heimat und Persönlichkeit entstehen kann.

In den Bergen zusammen philosophieren – bringt das irgendetwas? Was können Philosophen überhaupt tun?

Ich halte nichts von der Platonischen Metapher, dass der Philosoph zu den großen Wahrheiten aufsteigt und diese dann unter der breiten Masse verkündet. Da bin ich inzwischen eher pessimistisch, was die Wirksamkeit der Philosophie betrifft als Tröster und Anleiter. Ich setze mich eher dafür ein, gemeinsam auf Augenhöhe zu diskutieren und dadurch zum Nachdenken angeregt zu werden.

Ihr bisheriger Aha-Moment auf dem Philosophicum?

Einen konkreten Moment kann ich gar nicht benennen. Aber mich reizt an dieser Veranstaltung vor allem die Möglichkeit, weit weg vom Großstadttrubel in dieser schönen Szenerie so viele anregende Leute zu treffen und sich auszutauschen.

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Geld ist eine Glaubensfrage

Warum bezahlen wir eigentlich mit Geld? Um Gegenstände effektiver tauschen zu können. So lautet die landläufige Antwort, die bis auf Aristoteles zurückgeht – und wahrscheinlich ein Märchen ist. Das behauptet zumindest Christoph Türcke in seinem Vortrag beim Philosophicum in Lech.

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„Es muss nicht alles einen Zweck haben“

Auf dem 20. Philosophicum in Lech bitten wir die Vortragenden des Symposiums zum Gespräch in der HOHE LUFT-Leselounge. Der österreichische Bestseller-Autor und Mitinitiator des Philosophicums Michael Köhlmeier hat mit uns über das diesjährige Thema „Gott und die Welt – Philosophieren in unruhiger Zeit“ gesprochen. Den ganzen Artikel lesen

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»Ein neues Gespenst geht um«

philos-am-bergWas ist Populismus? Diese Frage treibt wohl jeden um, der sich derzeit mit Politik beschäftigt. Über diese Frage diskutierten heute morgen Konrad Paul Liessmann und Thomas Vašek beim »Philosophieren am Berg«, der ersten Veranstaltung des Rahmenprogramms des diesjährigen Philosophicums in Lech. Liessmann ist der wissenschaftliche Leiter des Philosophicums, Thomas Vašek Chefredakteur von HOHE LUFT, und beide sind Österreicher – die Populismusfrage hat für sie da eine besondere Bedeutung. In Österreich greift die populistische FPÖ nach der Macht. Den ganzen Artikel lesen

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Philosophie am Berg – Das Philosophicum Lech

Den meisten Skigebieten nimmt der Sommer ihren Sinn. Schneelos und einsam verfallen sie in eine regelrechte Starre. Nicht so Lech am Arlberg: Mit dem »Philosophicum« geht die Sinnsuche hier im Sommer erst richtig los. Zum neunzehnten Mal kamen dieses Jahr über 600 Freunde der Weisheit zusammen, um die Vorträgen rund um das Thema der Selbstoptimierung zu hören. Den ganzen Artikel lesen

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Hohe Luft Leserreise: Philosophie zum Anfassen


LAST-MINUTE-ANGEBOT: 40 % günstiger am renommierten Philosophicum Lech teilnehmen – inklusive vier Übernachtungen, Welcome-Drink, »Philosophieren am Berg« und Dinner mit der HOHE LUFT-Redaktion.


19. PHiLOSOPHICUM LECH VOM 16. – 20. SEPTEMBER 2015 – NEUE MENSCHEN! BILDEN, OPTIMIEREN, PERFEKTIONIEREN

Begeisternde Visionen oder zeitgeistige Irrwege? Das Philosophicum Lech widmet sich wieder einem Thema mit hoch aktuellem Bezug: »Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren« – auf dem diesjährigen Symposium referieren Experten in bewährt interdisiziplinärer Weise ihre Thesen und Erkenntnisse und laden Sie ein, an fünf Tagen mitzudiskutieren.
Europaweit ist das Philosophicum Lech eines der erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien. Es greift aktuelle Entwicklungen auf und wirft einen faszinierenden Blick in die Zukunft, der begeistert und mitunter auch nachdenklich stimmt. Es geht um das, was dem Menschen möglich ist – und um den Kern unseres Selbstverständnisses. Für spannende Betrachtungen und die brisante Diskussion eines „neuen Menschen“ garantiert wie stets das hochkarätige Programm.
Weitere Informationen: philosophicum.com

Seien Sie dabei und erleben Sie mit der Redaktion von HOHE LUFT zu einem Sonderpreis diese exklusive Veranstaltung in der schönen Bergwelt von Lech.

hotel-garni-lechHotel Garni Schranz
Im Wohlfühlhotel »Hotel Garni Schranz« erwartet Sie eine warme, herzliche Atmosphäre inmitten der romantischen Bergwelt von Lech. Genießen Sie die gemütlichen Zimmer, ein Glas Wein in der Lounge am offenen Feuer oder die Sonnenterrasse mit herrlichem Blick. Im SPA-Bereich mit Pool, Bio- und finnischer Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine kann man die Seele so richtig baumeln lassen.

 

PROGRAMM

Mittwoch bis Sonntag: Teilnahme am Symposium

Mittwoch, 19:00
»Welcome Drink« im Hotel Garni Schranz

Donnerstag, 08:30
HOHE LUFT_Philosophieren am Berg auf dem Rüfikopf. Nach der Auffahrt mit der Rüfikopf-Seilbahn führen Chefredakteur Thomas Vašek und ein Mitglied der Tractatus-Jury einen Diskurs im Zusammenhang mit dem diesjährigen Thema des Philosophicum Lech. Anschließend findet ein Brunch auf 2.350 m im Panoramarestaurant Rüfikopf statt.

Samstag, 19:30 
Gemeinsames Abendessen mit der Redaktion von HOHE LUFT

Kosten: 560 Euro pro Person

Enthaltene Leistungen:
• Übernachtung und Frühstück vom 16.09 – 20.09
• Freikarte für das gesamte Philosophicum
• Teilnahme bei HOHE LUFT_Philosophieren am Berg • »Welcome Drink« im Hotel Garni Schranz
• Abendessen mit der HOHE LUFT Redaktion

Anreise: auf eigene Kosten

Unterkunft und Frühstück: Einzelzimmer im Hotel Garni Schranz (Doppelzimmer auf Anfrage) schranz-lech.info

Anfragen und Buchung: Bis zum 10. August unter leserreise_lech@hoheluft-magazin.de

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Die Latte von Richard David Precht

„Precht hat die Latte so hoch gelegt, dass ich jetzt nur versuchen kann, mit Anstand darunter durchzugehen.“ So begann Peter Strasser gestern seinen Vortrag auf dem Philosophicum. Mit Anstand unter Prechts Latte durchgehen – es sollte nicht die letzte Anzüglichkeit des Tages bleiben.

Die größte Dichte sexueller Anspielungen hatte sicherlich die Laudatio, die Professorin Ursula Pia Jauch, Expertin für „Damenphilosophie“, auf Tractatus-Preisträger Kurt Bayertz hielt.

Precht-Disser Peter Strasser und Greta Lührs (mit Bier)

Jauch gelang es, dem eigentlich sexualitätsfernen Thema der Anthropologie des aufrechten Gangs eine schlüpfrige Note zu geben. Am Ende ihres Vortrags dachten wirklich alle Zuhörer bei „aufrecht“ an Erektion. „Wobei das mit dem Aufrichten ja auch nicht immer klappt“, rief Jauch den männlichen Zuhörern zu. Wenn sie vom Menschen als einem besonderen Fall sprach, fügte sie gleich hinzu, dass dieser „Fall“ nicht mit PH zu schreiben sei. Preisträger Bayertz zeigte sich freundlich überrascht über diese neue Deutung seines Werks.

(HL)

 

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Precht und die Frauen

Er sieht gut aus, ist charmant und unkompliziert – damit sticht Richard David Precht unter Philosophen hervor. Wie wirkt Precht auf Frauen? Hier auf dem Philosophicum in Lech, wo er heute morgen vortrug, hatten wir Gelegenheit, dieser Frage nachzugehen. Wir befragten Zuschauerinnen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Sozialisation, wie Precht bei ihnen rüberkam.

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