Schlagwort: Arbeit


Wählt BASIC! Warum wir ein Grundeinkommen für alle brauchen

Noch vier Monate bis zur Bundestagswahl. Soziale Gerechtigkeit, innere Sicherheit, Europa sind beherrschende Wahlkampfthemen. Was fehlt, das ist eine Idee. Eine große und zugleich handfeste Idee, die jeden angeht. Eine Idee, die etwas in Gang setzt – die uns träumen lässt. Von einer sorgenfreieren Existenz, von einer Freiheit, die niemand fürchten muss.
Diese Idee, so meinen wir, ist das bedingungslose Grundeinkommen. Noch ist es nur ein vielversprechendes Konzept, das unsere Gesellschaft zum Besseren verändern könnte. Das könnte und sollte sich schnell ändern. 

Soziale Gerechtigkeit als solche ist kein geeignetes Wahlkampfthema. »Soziale Gerechtigkeit« – das kann alles oder nichts heißen. Es gibt ganz verschiedene Begriffe von Gerechtigkeit, die allesamt blass bleiben, solange sie sich nicht an einem Thema festmachen lassen.
Eine ernsthafte und engagierte Diskussion über das Grundeinkommen könnte nicht nur eine sehr konkrete Gerechtigkeitsdebatte initiieren, mit konkreten Folgen. Es könnte auch endlich den Anstoß liefern, sich darüber zu verständigen, wie wir in Zukunft leben wollen. 

Genau das ist die Diskussion, die den Wahlkampf jetzt beleben muss. Ein erster Schritt wäre, das bedingungslose Grundeinkommen umzubenennen. Statt einer technokratischen Umschreibung schlagen wir vor: BASIC. Bedingungslos, Alternativ, Sozial, International, Cool. Mehr dazu lesen Sie in der Titelgeschichte unserer neuen Ausgabe, seit heute am Kiosk und im Onlineshop.

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Rebekka Reinhard und Thomas Vašek  

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Muss ich arbeiten? Oder darf ich träumen? HOHE LUFT 4/17

Wir brauchen eine neue europäische Vision, eine sichere Grundlage, auf der wir uns frei entfalten können und die uns ermöglicht, über die wirklich wichtigen Fragen nachzudenken. In der neuen Ausgabe lesen Sie, warum wir jetzt das Experiment eines bedingungslosen Grundeinkommens wagen sollten.

Außerdem im neuen Heft: Der US-Philosoph Paul Boghossian spricht über Wahrheit in Zeiten von Trump, Brexit und Fake-News. Wozu ist Kritik gut?
Die Demontage der »Political Correctness«. Geschichten und Philosophie. Das wilde Leben der Existenzialisten. Was tun wir mit Erinnerungen – und sie mit uns? Die Phänomenologie des Lambert Wiesing.

Nach fünf Jahren haben wir HOHE LUFT zu dieser Ausgabe optisch und inhaltlich etwas weiterentwickelt. Vor allem ging es uns dabei darum, das Heft noch zugänglicher und leserfreundlicher zu machen – und das eine oder andere neu auszuprobieren. Zum Beispiel eine Cover-Illustration, mehr Zusatzelemente und eine erweiterte Bücherstrecke.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und sind gespannt, wie es Ihnen gefällt!

Hier finden Sie das neue Inhaltsverzeichnis

Und hier unseren Online-Shop.

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»Wir sind eine chronisch übermüdete Gesellschaft«

Welchen Blick hat ein Chronobiologe – also einer, der die zeitliche Organisation physiologischer Prozesse untersucht – auf das Phänomen Zeit? Und was hat unser Schlaf mit Demokratie zu tun? Ein Gespräch mit Till Roenneberg, Professor am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München Den ganzen Artikel lesen

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Philosophie & Wirtschaft – das neue HOHE LUFT kompakt ist da!

Philosophie & Wirtschaft – Warum sie einander brauchen 

Obwohl Wirtschaft und Philosophie oft als Gegensätze gesehen werden, haben sie vieles gemeinsam und können sich gegenseitig bereichern.

Die dritte Ausgabe HOHE LUFT kompakt widmen wir deshalb diesem besonderen Paar. Wirtschaft gehört zu unserem Leben, darum wollen wir sie nicht den Ökonomen überlassen, sondern sie auch aus philosophischer Perspektive betrachten.

Heute reicht rein ökonomisches Denken nicht mehr aus, es braucht die Philosophie, um die richtigen Fragen zu stellen und neue Blickwinkel zu gewinnen.

Die Themen sind unter anderen:
Was bedeutet Erfolg heute?
Das Geheimnis guter Arbeit
Geld und Vertrauen
Ist der Kapitalismus noch zu retten?
Die Kraft des Arguments
Wieso Kooperation sich lohnt
Wie Unternehmen von Philosophie profitieren.

Hier geht es direkt zur Heftbestellung.

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Die philosophische Checkliste für die engagiert-dynamische Führungskraft

Meine Position, meine Rolle, mein Selbst: Die philosophische Checkliste für die engagiert-dynamische Führungskraft

»Was heißt Führung?« dieser Frage widmet sich die neue HOHE LUFT-Beilage. Unsere Redakteurin Rebekka Reinhard stellt hier die philosophische Checkliste vor für alle, die Führung modern und reflektiert gestalten wollen. Wie viele Punkte können Sie abhaken?

1 Was ist Ihnen wichtiger: Geliebt oder respektiert zu werden?

2 Wenn Sie für einen Moment von Ihrem Terminkalender absehen und die Endlichkeit des Lebens bedenken: Welche Entscheidungen sollten Sie unbedingt treffen, bevor es zu spät ist?

3 Können Sie aus dem Stand aufzählen, wie viele Segmente Ihre Körpers weder verspannt noch von unkontrollierbaren Zuckungen betroffen sind?

4 Wissen Ihre Mitarbeiter, was sie Ihnen wert sind?

5 Glauben Sie ernsthaft, dass Sie zwischen Fakten und Meinungen unterscheiden können und wenn ja, was berechtigt Sie zu dieser Annahme?

6 Die Gestalt, die da nächtens Ihren Träumen auftaucht: Ist das Ihr Hund, Ihr Partner oder Ihr Coach?

7 Wovor haben Sie Angst?

8 Wer hält Baby Boomer für narzisstisch und Generation Yler für labil und meint,  Frauen könnten nicht argumentieren? Sie doch nicht?!

9 Wann haben Sie Ihr Team zuletzt in nennenswerter Weise zum Lachen gebracht?

10 Wie viele Karrieren haben Sie gefördert?

11 Wie heißt nochmal der kleine Blonde aus Abt. IIa4 (der mit dem Schnauzer, der neulich für Sie die Kohlen aus dem Feuer geholt hat)?

12 Wer sind Sie wirklich?

Und zum Abschluss möchten wir noch diesen Aufruf mit Ihnen teilen, weil Frauen immer noch an allen Orten der Welt für ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen – Und diese Schlacht nur gemeinsam gewonnen werden kann! #ShareTheLoad

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»Machertum ist eine Haltung«

Am 20. und 21. April kommen auf dem Vitra-Campus in Weil am Rhein wieder kreative Köpfe aus den verschiedensten Fachbereichen zusammen, um sich über die Zukunft von innovativem Unternehmertum auszutauschen. Manuel Binninger und Jonas Nussbaumer sind Geschäftsführende Gesellschafter der Kreatives Unternehmertum gGmbH und glauben, dass die Zukunft vor allem den Machern gehört. Wir haben mit ihnen über ihre Vision und aktuellen Projekte gesprochen.  Den ganzen Artikel lesen

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Thomas Vašek bei Nate Light

HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek war am 05.12.13 bei Nate Light mit Philip Simon auf ZDF_neo zu Gast um über sein Buch „Work Life Bullshit“ zu sprechen. Bei einem Eierlikör in der Landhausküche tauschten sich Philip Simon und Thomas Vašek über Burnout, Work Life Balance, gute und schlechte Arbeit und über die Notwendigkeit einer „Arbeitsreformation“ aus.

Die ganze Sendung kann online hier angeschaut werden (Interview ab ca. Minute 34).

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HOHE LUFT_live: WORK LIFE BULLSHIT

Nächste Woche mittwochs, 04.09.2013, findet wieder unser monatliches Event HOHE LUFT_live in der modern life school in Hamburg statt. Das Thema des Abends lautet diesmal „Work Life Bullshit“ – nach dem gleichnamigen Buch von Thomas Vašek, das am 02.09. erscheint.

Gemeinsam mit dem Soziologen Prof. Mathias Stuhr wird Thomas Vašek diskutieren, warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt.
Ist die Work-Life-Balance Selbstbetrug? Beginnt das wahre Leben wirklich erst nach Feierabend? -Oder ist Arbeit vielmehr das Zentrum unseres Lebens und das Herz der Gesellschaft?
Was denken Sie?

Wir freuen uns auf Ihre Antworten und hoffen, Sie nächste Woche in der modern life school begrüßen zu dürfen!

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Ist Arbeit wirklich das halbe Leben?

„Denn wenn auch beides sein muss, so ist doch das Leben in Muße dem Leben der Arbeit vorzuziehen.“ (Aristoteles)

Oder ist sie inzwischen nicht schon viel mehr als das? Und was ist davon zu halten? Thomas Vašek, Chefredakteur von HOHE LUFT, diskutierte diese und weitere Fragen zum Thema „Arbeit“ gestern Abend, im Rahmen von HOHE LUFT_live, mit dem Soziologen Prof. Dr. Mathias Stuhr in der modern life school.

Das ganze Gespräch können Sie sich hier anhören.

Die Arbeit wirft heute einige paradoxe Probleme auf: einerseits sind viele Menschen unzufrieden mit ihrem Job, fühlen sich überlastet und gestresst –  andererseits sind zahlreiche Arbeitslose unglücklich ohne eine sinngebende Beschäftigung. Außerdem arbeiten die Menschen in der Informationsgesellschaft so wenig wie je zuvor und haben dennoch immer weniger Freizeit. Die Bedeutung von Arbeit ist enorm und nimmt immer weiter zu, darüber herrscht schnell Einigkeit. Wie soll man also mit dieser Entwicklung umgehen?

Der Dualismus von Arbeit und Leben ist falsch“ – so Thomas Vašek, dessen Buch „Work-Life-Bullshit“ Anfang September erscheint und in welchem er ausführlich für diese These argumentiert. Durch die Verteufelung von Arbeit als notwendiges Übel würde ihr hoher Wert für ein gelungenes Leben verkannt. Arbeit ist zweifellos wichtig für den Menschen, sie ermöglicht einem Selbstverwirklichung und Identitätsbildung. Philosophen von Aristoteles bis zu Hannah Arendt haben laut Thomas Vašek diesen positiven Aspekt von Arbeit stets zu sehr vernachlässigt. Die Tendenz der Abwertung von Arbeit als Gegensatz zum wirklichen Leben hält Thomas Vašek für problematisch. Vielmehr sollte doch jeder die Möglichkeit haben, sich in seinem Job wohlzufühlen, anständig bezahlt zu werden und seine Fähigkeiten optimal nutzen zu können. Dann sei auch die große Bedeutung der Arbeit kein Problem mehr. Den ganzen Artikel lesen

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