Kategorie: Veranstaltung


Seminar: Stressprävention und Resilienz

Am 13. und 14. Oktober findet es statt – das erste HOHE LUFT BUSINESS CLASS-Seminar am Margarethenhof.

In einer Zeit des schnellen Wandels kommt die Aufmerksamkeit auf die eigene Person oft zu kurz. Die Folgen: mentale Übersteuerung, Überreiztheit, Stress. Wie schafft man es, trotz permanenten Zeitdrucks und Überlastung bei sich zu bleiben? Wie kann man den eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen gerecht werden? Wie hängen Selbstsorge und Selbstführung zusammen?

Lernen Sie in unserem neuen Seminar wirksame Methoden der Stressbewältigung kennen, um künftig schwierige Lebensumstände in Beruf und Privatleben gestärkt meistern zu können. Freuen Sie sich auf inspirierende philosophisch-psychologische Vorträge und praktische Übungen, die Ihre Leistungsfähigkeit trainieren und Sie künftig vor Überlastung und Burnout schützen.

Seminar-Themen

  • Sich wahrnehmen
  • Selbstsorge
  • Achtsamkeit

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Geld ist eine Glaubensfrage

Warum bezahlen wir eigentlich mit Geld? Um Gegenstände effektiver tauschen zu können. So lautet die landläufige Antwort, die bis auf Aristoteles zurückgeht – und wahrscheinlich ein Märchen ist. Das behauptet zumindest Christoph Türcke in seinem Vortrag beim Philosophicum in Lech.

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Hohe Luft Leserreise: Philosophie zum Anfassen


LAST-MINUTE-ANGEBOT: 40 % günstiger am renommierten Philosophicum Lech teilnehmen – inklusive vier Übernachtungen, Welcome-Drink, »Philosophieren am Berg« und Dinner mit der HOHE LUFT-Redaktion.


19. PHiLOSOPHICUM LECH VOM 16. – 20. SEPTEMBER 2015 – NEUE MENSCHEN! BILDEN, OPTIMIEREN, PERFEKTIONIEREN

Begeisternde Visionen oder zeitgeistige Irrwege? Das Philosophicum Lech widmet sich wieder einem Thema mit hoch aktuellem Bezug: »Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren« – auf dem diesjährigen Symposium referieren Experten in bewährt interdisiziplinärer Weise ihre Thesen und Erkenntnisse und laden Sie ein, an fünf Tagen mitzudiskutieren.
Europaweit ist das Philosophicum Lech eines der erfolgreichsten geisteswissenschaftlichen Symposien. Es greift aktuelle Entwicklungen auf und wirft einen faszinierenden Blick in die Zukunft, der begeistert und mitunter auch nachdenklich stimmt. Es geht um das, was dem Menschen möglich ist – und um den Kern unseres Selbstverständnisses. Für spannende Betrachtungen und die brisante Diskussion eines „neuen Menschen“ garantiert wie stets das hochkarätige Programm.
Weitere Informationen: philosophicum.com

Seien Sie dabei und erleben Sie mit der Redaktion von HOHE LUFT zu einem Sonderpreis diese exklusive Veranstaltung in der schönen Bergwelt von Lech.

hotel-garni-lechHotel Garni Schranz
Im Wohlfühlhotel »Hotel Garni Schranz« erwartet Sie eine warme, herzliche Atmosphäre inmitten der romantischen Bergwelt von Lech. Genießen Sie die gemütlichen Zimmer, ein Glas Wein in der Lounge am offenen Feuer oder die Sonnenterrasse mit herrlichem Blick. Im SPA-Bereich mit Pool, Bio- und finnischer Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine kann man die Seele so richtig baumeln lassen.

 

PROGRAMM

Mittwoch bis Sonntag: Teilnahme am Symposium

Mittwoch, 19:00
»Welcome Drink« im Hotel Garni Schranz

Donnerstag, 08:30
HOHE LUFT_Philosophieren am Berg auf dem Rüfikopf. Nach der Auffahrt mit der Rüfikopf-Seilbahn führen Chefredakteur Thomas Vašek und ein Mitglied der Tractatus-Jury einen Diskurs im Zusammenhang mit dem diesjährigen Thema des Philosophicum Lech. Anschließend findet ein Brunch auf 2.350 m im Panoramarestaurant Rüfikopf statt.

Samstag, 19:30 
Gemeinsames Abendessen mit der Redaktion von HOHE LUFT

Kosten: 560 Euro pro Person

Enthaltene Leistungen:
• Übernachtung und Frühstück vom 16.09 – 20.09
• Freikarte für das gesamte Philosophicum
• Teilnahme bei HOHE LUFT_Philosophieren am Berg • »Welcome Drink« im Hotel Garni Schranz
• Abendessen mit der HOHE LUFT Redaktion

Anreise: auf eigene Kosten

Unterkunft und Frühstück: Einzelzimmer im Hotel Garni Schranz (Doppelzimmer auf Anfrage) schranz-lech.info

Anfragen und Buchung: Bis zum 10. August unter leserreise_lech@hoheluft-magazin.de

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Leserreise in die Schweizer Alpen

Kurzentschlossene aufgepasst: Für die allererste HOHE LUFT Leserreise vom 17. – 22. August 2015 nach Davos sind noch wenige Restplätze frei!

Unter dem Titel „Richtiges Handeln und gelingendes Leben“ erwartet Sie ein intensives Seminarprogramm, geleitet von dem erfahrenen Reiseveranstalter und Philosophen Peter Vollbrecht. Umgeben von einem wunderschönen Alpenpanorama wohnen Sie im legendären Hotel „Schatzalp„, unternehmen Wanderungen über die Almen und genießen die inspirierende Verbindung von Erlebnisreise und Philosophie. Von Aristoteles über Bentham bis hin zu Habermas werden klassische Texte der praktischen Philosophie gemeinsam erörtert und diskutiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – die Reise eignet sich für alle, die Spaß am Denken haben! Am letzten Seminartag gibt HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek dem Thema eine aktuelle Wende und erörtert mit Ihnen die Realitäten hinter dem Schlagwort von der „Work-Life-Balance“.

Seien Sie dabei – Wir freuen uns auf Sie!

Alle Informationen gibt es hier.

Fragen und Anmeldungen unter leserreise(at)hoheluft-magazin.de

Leserreise_Berge

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Im Luxus des Denkens

Philosophie ist Luxus. Der Überzeugung ist zumindest Siegfried Reusch, Chefredakteur und Mit-Herausgeber des Philosophie-Journals „Der Blaue Reiter“, das dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert. Auf dem Gebiet der philosophischen Zeitschrift, getragen von der Ambition, Philosophie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, ist Reusch ein echter Pionier. Den ganzen Artikel lesen

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Warum Sisyphos glücklich ist

Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen, forderte Albert Camus (1913-1960) 1942: „Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen.“

In den Räumlichkeiten der Buchhandlung Moser in Graz sprach HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek mit NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer, der erst letzten Sommer seine Camus-Biographie im Hanser-Verlag herausbrachte, über den großen Philosophen des Absurden, der im November seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Es klingt erst einmal wie ein Widerspruch, wenn Camus Freiheit predigt und zugleich von einem glücklichen Sisyphos spricht – wie könnten wir uns diesen als frei vorstellen? Dazu verdonnert, ein- und denselben Felsen immer und immer wieder den Berg hinauf zu wälzen, scheint Sisyphos vielmehr Inbegriff des gefangenen, denn freien Individuums zu sein. Doch genau das ist die Dialektik bei Camus, erklärt Meyer: Erst erfährt das Individuum die Welt als undurchdringbar und sinnlos, dann beginnt es sie hinzunehmen und zu akzeptieren. So gesehen ist Sisyphos als Allegorie des Lebens zu verstehen: Er sucht vergeblich nach einem Sinn, kann die ewig gleiche Handlungsabfolge jedoch hinnehmen und so ein Stück weit seine Freiheit zurückerobern. Freiheit heißt bei Camus also, über Revolte gegen die Sinnlosigkeit zu einer Akzeptanz zu finden – und das Sosein des Lebens anzunehmen. Damit ist jedoch nicht gemeint, in eine Art Schockstarre zu verfallen – vielmehr müssen wir jene Gegebenheiten akzeptieren, die wir nicht ändern können und Entscheidungen treffen, wenn wir sie sehr wohl ändern können und wollen. Meyer erklärt es mit der Metapher eines verirrten Wanderers, der schließlich an Ort und Stelle verhungert, weil er zu lange überlegt hat, welcher Weg ihn wieder aus dem Wald hinausführen könnte. Worum es also wirklich geht sind Entscheidungen über Situationen, die wir beeinflussen können: Wir müssen einfach nur losgehen.

– Christina Geyer

HOHE LUFT in Graz

HOHE LUFT in Graz

NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer im Gespräch mit HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek

NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer im Gespräch mit HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek

Buchhandlung Moser in Graz

Buchhandlung Moser in Graz

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HOHE LUFT_live in der Glücksmaschine

„Die Spekulation auf das Glück“ war der Titel des ersten HOHE LUFT_live Events in München. Am 07. November luden wir gemeinsam mit der Earthrise-Society zum philosophischen Abend ins Südliche Schlossrondell am Nymphenburger Schloss ein. HOHE LUFT Chefredakteur Thomas Vašek und seine Diskussionspartnerin Dr. Rebekka Reinhard widmeten sich der heißen Frage nach dem Glück und seiner philosophischen Bedeutung. Den ganzen Artikel lesen

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Die letzte Bastion der Wahrheit?

Stellt uneingeschränkte Emotionalität absolute Authentizität sicher? Ist jedes Gefühl zulässig? – Und haben wir überhaupt Kontrolle über das, was wir fühlen?

Diesen und weiteren Fragen gingen Philosophin Dr. Heidemarie Bennent-Vahle und HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek am 06.11. im Rahmen von HOHE LUFT_live in der modern life school nach. Anwesend waren zudem auch die 5 Gewinner unseres Schreibwettbewerbs zum Thema Gerechtigkeit. Als Einstimmung auf den gefühlvollen Part des Abends lasen sie auszugsweise aus ihren Gewinneressays vor, die online nachgelesen werden können. Die besten drei Texte veröffentlichen wir außerdem in der nächsten Ausgabe von HOHE LUFT, die am 21.11. erscheint.

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Glücks-Contest

Wenn es etwas gibt, das jeder will, ist es wahrscheinlich das Glücklichsein. Laut Aristoteles ist die Glückseligkeit Endziel allen Handelns; das, weswegen wir alles andere wollen. Einen guten Job, viel Geld, den großen Freundeskreis, eine Familie, die neuen Schuhe – all dies wollen wir nur, weil wir hoffen, dadurch im Endeffekt glücklich zu werden. Charles-Louis de Montesquieu (1689 – 1755) sah das anders. In seinen Augen will man „nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen“. Stehen wir in einem Glückswettbewerb mit unserem Umfeld?

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Stoische Ruhe

Gelassenheit ist das neue Wundermittel gegen Stress in der modernen Lebenswelt. Tugendhaft ist derjenige, der sich nicht aufregt, sondern seine Emotionen im Griff hat. Ihren philosophischen Ursprung hat die Gelassenheit jedoch bereits bei den Stoikern. Die hellenistischen Philosophen waren der Ansicht, dass man nur durch eine gelassene Lebensführung glücklich werden kann. Wenn die Realität wieder einmal nicht mit den eigenen Wünschen und Begierden übereinstimmt, dann bedeutet Gelassenheit im stoischen Sinne, die eigenen Wünsche der Realität anzupassen, anstatt diese zu verändern. Doch ist eine strikte Kontrolle der eigenen Emotionen wirklich der Weg zum Glück? Oder führt das nicht vielmehr zu einer gefährlichen Gleichgültigkeit? Die Philosophin Ina Schmidt und HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek diskutierten über diese und andere Fragen in der modern life school in Hamburg und erlebten im Publikumsgespräch einen alles andere als gelassenen Abend.

Sie haben den Abend verpasst? Nur kein Stress! Sie können die Diskussion ganz gelassen auf Ihrem Sofa anhören.

Die nächste HOHE LUFT_live-Veranstaltung findet am 04. November statt. Dann geht es um Emotionen. Mehr dazu hier.

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