Kategorie: Leseprobe


Nerven Internet-Debatten? Pro & Contra

Das Netz verändert unsere Diskussionskultur von Grund auf. Rasend schnell werden dort Themen aufgegriffen, verhandelt und bewertet, jeder kann mitmachen – egal, ob er etwas zu sagen hat oder nicht. Vergiftet das den Diskurs? 

Ja, meint HOHE LUFT-Chefredakteur Thomas Vašek.
Wenn alle gleichzeitig reden, ist kein Gespräch mehr möglich.

Nein, sagt HOHE LUFT-Redakteurin Greta Lührs.
Diese Debatten müssen sein, wenn man Demokratie ernst nehmen will.

Hier finden Sie die Pro & Contra-Meinungen aus dem aktuellen Heft (04/16 »Die Zeit ist knapp«) in voller Länge.

Was halten Sie von Netz-Debatten? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen!

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Der Mörder in uns

»Wir bekommen die Irrationalität der Spezies Mensch vorgeführt, ihre Brutalität und Grausamkeit«

Für halb Deutschland ist jeden Sonntag Abend Tatort-Zeit. Fans jeder Altersstufe zieht es für dieses Ritual vor den Fernseher. Aber warum lieben wir Krimis so sehr? Ist es das Blut, die Spannung oder der menschliche Abgrund?

Rebekka Reinhard spürt im aktuellen Heft diesem Phänomen philosophisch nach. Hier geht es zum ganzen Text.

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Verändern wir die Welt! – Philosophisches Manifest

Unter dem Titelthema der neuen Ausgabe „Mutig, weiblich, wichtig – Manifest für eine Philosophie, die uns bewegt“ haben wir in zehn Punkten zusammengefasst, wie unserer Ansicht nach eine relevante, moderne Philosophie aussehen sollte. Uns interessiert, wie Sie darüber denken. Welche Erwartungen haben Sie an zeitgemäße Philosophie? Welche Rolle sollte sie in der Gesellschaft spielen?

Das ganze Manifest können Sie nun hier lesen und uns in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter Ihre Meinung dazu sagen. Wir freuen uns sehr über zahlreiche Stimmen und sind gespannt auf Ihre Ideen und Vorschläge für eine Philosophie, die uns alle angeht und bereichert.

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Der erste Politiker

Er gilt als Lehrer der Despoten – doch er war ein Vordenker des modernen Staats:
Vorgestern vor 500 Jahren schrieb der Florentiner Niccolò Machiavelli sein Buch „Der Fürst“.
Aus gegebenem Anlass haben wir das Interview mit dem Machiavelli-Biograf Herfried Münkler aus der ersten Ausgabe von HOHE LUFT online gestellt.

Viel Spaß!

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Zur Philosophie des Fettnäpfchens

Niemand tritt gern ins Fettnäpfchen – passieren tut es allerdings jedem einmal. Auffällig ist, dass manche Personen öfter ins Fettnäpfchen treten als andere. Sie tun dies nahezu gewohnheitsmäßig und lassen, wie es so schön heißt, kein Fettnäpfchen aus.

Aber kann man den Tritt ins Fettnäpfchen überhaupt vermeiden? Und was genau ist ein Fettnäpfchen eigentlich?
Die Miniatur von Christina Geyer aus der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT kann jetzt online gelesen werden.

Viel Spaß!

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Gut sein für lau

Wer sich sozial engagiert, schuftet zum Nulltarif – auf freiwilliger Basis. Das macht soziales Engagement philosophisch interessant, widerspricht es doch der ökonomischen Logik des Eigennutzes.

Robin Droemer beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT mit dem Phänomen des sozialen Engagements und fragt, warum Menschen sich überhaupt engagieren. Sein Artikel kann jetzt auch hier gelesen werden.

Viel Spaß!

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„Na, wie war ich?“

Seit heute ist die neue HOHE LUFT im Handel – mit vielen spannenden Themen. Der Leitartikel befasst sich mit den Wahlen. Die HOHE LUFT-Autoren Tobias Hürter und Thomas Vašek machen einen ungewöhnlichen Vorschlag:

Was Politiker heute tun, entscheidet über morgen. Aber zu oft denken sie nur an heute: an die nächste Wahl. Das führt dazu, dass auf lange Sicht etwas systematisch falsch läuft: Schulden? Sollen meine Nachfolger abtragen. Klimawandel? Nach mir die Sintflut! Jeder weiß, dass diese Haltung zum Schaden der Allgemeinheit ist. Aber aus der Froschperspektive der Politiker ist sie nun mal die natürliche Haltung: Ohne Wahlsieg geht halt gar nichts. Daher schlagen wir vor, die Regeln zu ändern, und zwar so, dass ein Wahlsieg nicht mehr alles ist. Wir schlagen vor, dass bei jeder Wahl die Wähler nicht nur über die künftige Regierung abstimmen, sondern auch über die Leistung einer vergangenen Regierung.

Den vollständigen Artikel können Sie hier bereits lesen, auch wenn Sie die aktuelle Ausgabe der HOHEN LUFT noch nicht gekauft haben: „Na, wie war ich?“ (PDF)

 

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Der schwarze Philosoph

Sein Leben liest sich beinahe wie ein Märchen: Anton Wilhelm Amo wird im 18. Jahrhundert als Kleinkind in Ghana von Sklavenhändlern verschleppt, kommt über Umwege nach Deutschland und promoviert dort in Philosophie.

Nur eines fehlt: Das Happy End.

Robin Droemer setzt sich in der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT mit dem Schicksal des Philosophen Amo auseinander. Der ganze Artikel kann jetzt auch hier online gelesen werden.

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Das Arschloch-Prinzip

Sie sind überall – entkommen kann man ihnen nicht. Wir begegnen ihnen morgens im Stau, tagsüber auf der Arbeit und abends im Supermarkt. Man kennt sie auch aus dem Finanzsektor und der Künstlerszene – aus dem Trash-TV sowieso. Die Rede ist von Arschlöchern. Wir alle kennen sie und wir alle müssen mit ihnen leben. Aber was genau ist ein Arschloch? Wie böse sind Arschlöcher? Und: Warum geht uns das Arschloch eigentlich nicht am Arsch vorbei?

Christina Geyer fühlt dem Alltagsbegriff in der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT philosophisch nach. Den ganzen Artikel können Sie nun auch hier online lesen.

Viel Spaß!

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Überwachet!
Ein philosophisches Argument für mehr Überwachung.

Nachdem Edward Snowden die Überwachungsprogramme Prism und Tempora der National Security Agency und des GCHQ publik machte, stellte sich heraus, dass die Geheimdienste offenbar völlig undifferenziert einen großen Teil der Internetkommunikation durchschnüffeln. Die Forderung, die daraufhin meist erhoben wird, lautet: weniger Überwachung! Die HOHE LUFT-Autoren Tobias Hürter und Thomas Vašek hingegen fordern: mehr Überwachung! Im Leitartikel der neuen HOHEN LUFT, die offiziell am 25.07. erscheint, erklären sie, warum. Wir stellen den Artikel bereits heute für Sie zum Lesen und Diskutieren zur Verfügung (PDF).

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