Kategorie: HOHE LUFT


Der Mörder in uns

»Wir bekommen die Irrationalität der Spezies Mensch vorgeführt, ihre Brutalität und Grausamkeit«

Für halb Deutschland ist jeden Sonntag Abend Tatort-Zeit. Fans jeder Altersstufe zieht es für dieses Ritual vor den Fernseher. Aber warum lieben wir Krimis so sehr? Ist es das Blut, die Spannung oder der menschliche Abgrund?

Rebekka Reinhard spürt im aktuellen Heft diesem Phänomen philosophisch nach. Hier geht es zum ganzen Text.

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Wie gut ist Mitgefühl? Ausgabe 3/2016 ist da

 

HL316_01_cover_RGBmitrahmenEmpathie wird heute oft als Allheilmittel oder moralische Überinstanz gehandelt. Wir klären, was es eigentlich bedeutet, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen, und wieso Empathie eine Grundvoraussetzung unseres Zusammenlebens ist.

Obwohl sie ihren Namen dem großen Denker verdanken, der nach ihnen kam, haben die Vorsokratiker einen nicht unerheblichen Beitrag zur abendländischen Philosophie geleistet. Um die »ersten Philosophen« wie Pythagoras, Thales und Heraklit geht es darum im neuen Schwerpunkt.

Weitere Themen: Was uns an Krimis fasziniert, Gott und seine Geschichte, Fokus: Vernetzung, Der englische Philosoph Timothy Williamson über Wissen und Wahrheit, Pessimismus vs. Optimismus, Emerson und das Selbstvertrauen.

Außerdem: Der russische Nationalist Alexander Dugin nutzt die rechten Theoretiker Martin Heidegger und Julius Evola als Basis für ein neo-faschistisches politisches Programm. Eine detaillierte Darstellung finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Zum Inhaltsverzeichnis geht es hier entlang.

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Wie man sich richtig entscheidet

Ja? Nein? Vielleicht? Ausgabe 2/16 ist da!

HL_0216_WebsiteNie zuvor hatten wir mehr Möglichkeiten als heute – doch wie soll man angesichts dieses Überangebotes die richtige Wahl treffen? Was gutes Entscheiden ausmacht erfahren Sie in unserer neuen Titelgeschichte.

Die Frankfurter Schule ist eine der einflussreichsten Theorieströmungen der Neuzeit und prägt den Diskurs in Philosophie und Soziologie bereits seit drei Generationen. Den Schwerpunkt widmen wir darum dieses Mal den kritischen Denkern in der Tradition von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno.
Weitere Themen: Wie moralisch müssen Ethiker sein? Fünf Thesen zur Pubertät. Ein Lob des Stadtlebens. Die Rhetorik der Hassredner. Ansichten eines Geisteskranken. Und die Philosophin Mirjam Schaub im Gespräch über Radikalität und Popkultur.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

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Was zählt der Mensch? Die neue HOHE LUFT

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Ausgabe 01/2016: Was zählt der Mensch?

In der Flüchtlingskrise hagelt es Kapitalismuskritik. Doch was, wenn der Kapitalismus nicht die Wurzel des Problems ist, sondern die Lösung? In der Titelgeschichte der neuen Ausgabe argumentieren wir, weshalb der Kapitalismus eigentlich ein Humanismus ist.

Sie musste selbst fliehen und wurde im Exil zu einer der einflussreichsten Denkerinnen der politischen Philosophie: Im Schwerpunkt dreht sich alles um Leben und Werk von Hannah Arendt. Weitere Themen: Was nützt Ehre? Der Witz am Poststrukturalismus. Popper unplugged. Darf man mit Engagement prahlen? Die umstrittene Philosophie Fichtes. Und im Interview erklärt der Politologe Benjamin R. Barber, weshalb Städte die Welt regieren sollten.

Dazu liegt der neuen Ausgabe zum dritten Mal eine Spezial-Beilage bei, dieses Mal zum Thema »Der Wert der Werte«. Unter anderem mit Beiträgen über Werte in Unternehmen, Friedrich Nietzsche, den »Umwerter aller Werte«, die Bedeutung von Werten in der Erziehung und Wertunterschiede zwischen Kulturen.

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Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!

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Neues Sonderheft: Große Momente der Philosophiegeschichte

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KompaktAm 07. November erscheint unser zweites Sonderheft über »Die großen Momente der Philosophiegeschichte«. Wer waren die Personen hinter den weltbekannten Theorien? Wie kamen die großen Philosophen auf ihre Ideen? Wer oder was beeinflusste ihr Denken? In 11 Portraits von Platon und Aristoteles über Augustinus bis hin zu Wittgenstein und Popper präsentieren wir Ihnen Abenteuer des Denkens. Der Philosoph und Autor Richard David Precht berichtet im Interview von seinem neuen philosophiegeschichtlichen Buchprojekt und hat dazu die Einleitung des Heftes verfasst. Außerdem spricht der US-Philosophiehistoriker Peter Adamson über die Lücken der Philosophiegeschichte und die Frage nach dem Fortschritt in der Philosophie.

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Wir wünschen viel Freude beim Lesen!

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WAS BRINGT ERFOLG? – DAS NEUE HEFT IST DA!

Wer Leistung bringt, wird Erfolg haben?

 

– Diese Rechnung ging früher auf. Heute unterliegt Erfolg zunehmend zufälligen Kriterien und nicht immer ist erfolgreich, wem es gebührt. Darum unterziehen wir den Erfolgsbegriff in unserer neuen Ausgabe einer Prüfung und schlagen eine Alternative vor.

Außerdem im Heft: Der Wiener Philosoph Armen Avanessian spricht im Interview über seine Theorie des spekulativen Realismus und die Notwendigkeit, die Gegenwart aus der Zukunft zu denken.

 

– Weitere Themen:

  • Die Philosophie-Giganten Platon und Aristoteles
  • Der Sinn vom Scheitern
  • Was heißt Flucht?
  • Niklas Luhmann im Porträt
  • Mehr Romantik!
  • Im Fokus: Giulio Iacchetti über Qualität
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Philosophie am Berg – Das Philosophicum Lech

Den meisten Skigebieten nimmt der Sommer ihren Sinn. Schneelos und einsam verfallen sie in eine regelrechte Starre. Nicht so Lech am Arlberg: Mit dem »Philosophicum« geht die Sinnsuche hier im Sommer erst richtig los. Zum neunzehnten Mal kamen dieses Jahr über 600 Freunde der Weisheit zusammen, um die Vorträgen rund um das Thema der Selbstoptimierung zu hören. Den ganzen Artikel lesen

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HOHE LUFTPOST – Ein neuer Einstein?

HOHELUFTpost vom 11.09.2015:

Vor hundert Jahren geschah eine der größten wissenschaftlichen Revolutionen der Geschichte: Albert Einstein veröffentlichte seine allgemeine Relativitätstheorie und eröffnete uns damit die Erkenntnis, dass die allgegenwärtige Schwerkraft gar keine Kraft im üblichen Sinn ist, sondern ein Nebenprodukt des gekrümmten Raums.

Einstein war der letzte Wissenschaftler, der solch einen gewaltigen Erkenntnisschritt im Alleingang vollbrachte. Wann kommt endlich ein neuer Einstein? Ich vermute: wohl gar nicht mehr. Solche wissenschaftlichen Einzelleistungen sind nicht mehr möglich. An Talenten würde es nicht Mangeln. Der amerikanische Theoretiker Edward Witten beispielsweise hat wohl nicht weniger mathematische Begabung als Albert Einstein – und er tüftelt seit Jahrzehnten an einer noch allgemeingültigeren Theorie. Aber nicht allein, sondern in Zusammenarbeit mit vielen anderen Forschern. Diese Unternehmung ist zu komplex für ein einzelnes Gehirn.

Es gibt aber noch einen anderen Grund. In unserer Gesellschaft haben Wissenschaftler nicht mehr den Status, den sie zu Einsteins Zeiten hatten. Einstein war nicht nur ein grandioser Physiker, sondern auch ein eine gewichtige politische Stimme, eine moralische Autorität – und ein Popstar. Ob zu Recht oder nicht, so wichtig nehmen wir heute die Stimmen von Wissenschaftlern nicht mehr. Wenn kein neuer Einstein kommt, liegt es auch an uns.

– Tobias Hürter

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HOHE LUFTPOST – Kindersegen – oder Fluch?

HOHELUFTpost vom 04.09.2015:

Deutschland erlebt einen kleinen Babyboom: Letztes Jahr kamen 715000 Kinder zur Welt, hat das Statistische Bundesamt jetzt bekanntgegeben. Das ist eine Steigerung von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und so viel wie wie seit 2002 nicht mehr. Viele Menschen halten das für eine erfreuliche Nachricht, aber nicht alle. Es gibt Philosophen, die Kinderkriegen für grundsätzlich ethisch bedenklich halten. Zu ihnen gehört die Kanadierin Christine Overall, die vor ein paar Jahren ein Buch mit dem Titel »Why Have Children?: The Ethical Debate« geschrieben hat.

Overall zerlegt ein Argument nach dem anderen dafür, Kinder zu kriegen. Zum Beispiel jenes, es sei »natürlich«, Kinder zu kriegen. Menschen tun alle möglichen Dinge, die man unnatürlich nennen kann: Autofahren und Kariesprophylaxe zum Beispiel. Natürlichkeit ist in dieser Frage kein hilfreicher Maßstab. Oder jenes Argument, man würde dem Kind etwas Gutes tun, indem man es kriegt, da man ihm all die schönen Erfahrungen beschert, die das Leben bereithält: Rad fahren, Eis essen, Sex haben (später mal). Aber zum Zeitpunkt der Entscheidung gibt es das Kind noch nicht, also niemanden, dem man auf diese Weise etwas Gutes tun könnte.
Alles gut und schön, ich glaube jedoch, grundsätzliche ethische Erwägungen werden nur wenige Menschen davon abhalten, ihrem Kinderwunsch zu folgen. Die Entscheidung für oder gegen Kinder ist eine persönliche. So oder so ist es weder gut noch schlecht. Aber beides kann man auf gute oder schlechte Weise machen.

– Tobias Hürter

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Verändern wir die Welt! – Philosophisches Manifest

Unter dem Titelthema der neuen Ausgabe „Mutig, weiblich, wichtig – Manifest für eine Philosophie, die uns bewegt“ haben wir in zehn Punkten zusammengefasst, wie unserer Ansicht nach eine relevante, moderne Philosophie aussehen sollte. Uns interessiert, wie Sie darüber denken. Welche Erwartungen haben Sie an zeitgemäße Philosophie? Welche Rolle sollte sie in der Gesellschaft spielen?

Das ganze Manifest können Sie nun hier lesen und uns in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter Ihre Meinung dazu sagen. Wir freuen uns sehr über zahlreiche Stimmen und sind gespannt auf Ihre Ideen und Vorschläge für eine Philosophie, die uns alle angeht und bereichert.

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