Kategorie: Artikel


Schwarze Stellen und „grosse Politik“. Zur Umstellung der Heidegger-Kontroverse

Reinhard Mehring lehrt Politikwissenschaft und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er ist Autor der Carl-Schmitt-Biografie und wirft einen kritischen Blick auf die Rezeption von Heideggers Schwarzen Heften. Sich dabei nur auf die antisemitistischen Stellen zu berufen, sei zu verkürzt. Viel mehr gilt es Heideggers Intention hinter seiner Gesamtausgabe zu betrachten: ein neues Denken zu etablieren. Dem “Fall Heidegger” ist auch ein Schwerpunkt im neuen HOHE LUFT Heft gewidmet, das morgen erscheint. Den ganzen Artikel lesen

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Des Meisters neue Kleider

Sidonie KellererSidonie Kellerer lehrt Philosophie an der Universität Siegen. Sie nimmt hier Stellung zu den Interviews mit Peter Trawny und Donatella die Cesare. Für sie sind beide nicht kritisch genug und neigen nach wie vor dazu, Heideggers nationalsozialistische Überzeugungen zu verharmlosen. Den ganzen Artikel lesen

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Charlie Hebdo und der Kampf für die Aufklärung

Kurz vor Drucklegung unserer nächsten Ausgabe erreichte uns die Nachricht vom Anschlag auf die Redaktion der Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo.

Wir haben einen neuen Leitartikel geschrieben, gewidmet Charlie Hebdo – einem Blatt, das wie kaum ein anderes für die Redefreiheit steht, einen der wichtigsten Werte unserer Gesellschaft.

Den Leitartikel können Sie ab sofort hier online lesen.

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Das Geheimnis der Macht

HL_fb_profilbild_0614Macht ist unheimlich. Sie wird zu häufig missbraucht, ist oft ungleich verteilt und kann großen Schaden anrichten. Dabei ist sie allgegenwärtig, begegnet uns am Frühstückstisch und bei der Steuererklärung.

“Ein Leben im machtfreien Raum – das ist eine Illusion“ meinen die HOHE LUFT Chefredakteure Thomas Vašek und Tobias Hürter. Gerade deswegen ist der offene Diskurs über Machtverhältnisse umso wichtiger. Nur so kann man der Macht ihre Unheimlichkeit nehmen. Die ganze Titelgeschichte “Das Geheimnis der Macht” aus der aktuellen Ausgabe 06/2014 können Sie jetzt auch online lesen.

Viel Spaß!

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Der bewegte Mensch

Arbeiten wann und wo man will – das ist der Anspruch der »Digitalen Nomaden«. Dank der neuen Technologien und der nahezu flächendeckenden Internetversorgung braucht man für viele Tätigkeiten nicht mehr im Büro zu sitzen. Doch nicht alle finden den Gedanken des tragbaren Büros praktisch. Einige sehen in der steigenden Mobilität die Gefahren von Entwurzelung und Orientierungslosigkeit.
Bedeutet Mobilität Ortlosigkeit? Oder gewinnt der Ortsbegriff in einer mobilen Gesellschaft nur eine neue Bedeutung?

Hier können Sie den Artikel »Der bewegte Mensch« aus der aktuellen Ausgabe online lesen. Viel Vergnügen!

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Ein totalitärer Denker

Unter dem Hashtag #schlussmitheidegger plädieren wir derzeit dafür, endlich mit der Verteidigung des umstrittenen Philosophen Martin Heidegger aufzuhören.

Nicht alle teilen diese Meinung, es werden auch Gegenstimmen laut.

Im Rahmen dieser Diskussion möchten wir Ihnen den ausführlichen Artikel “Ein totalitärer Denker” unseres Chefredakteurs Thomas Vašek nicht vorenthalten, der in der Ausgabe 06/14 am 25.09. erschienen ist. Ab sofort ist der Artikel hier in voller Länge zu lesen. 

Wir sind weiterhin gespannt auf Ihre Meinung! Sollen wir ohne Heidegger denken? Oder geht es nicht ohne ihn?

Schreiben Sie uns auf Facebook oder twitter.

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Die Ethik des Stil

Guter Stil ist mehr als eine Art, sich zu kleiden oder zu geben. Er ist eine Frage der Haltung. Es geht um Anstand, Respekt und Würde. Denn Stil hat nicht nur mit Geschmack zu tun, sondern auch mit Moral.

Der ganze Artikel zur Ethik des Stils aus unserer aktuellen Ausgabe ist jetzt online und kann hier gelesen werden.

Viel Spaß!

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KLAPPE HALTEN! SONST KNALLT’S!

Der Bonner Autor Akif Pirinçci hat eine Hasstirade in Buchform geschrieben.
Wie geht man mit so etwas um?
Ignorieren? Wäre fahrlässig.
Verbieten? Wäre kontraproduktiv.

Im Leitartikel aus der nächsten Ausgabe von HOHE LUFT plädieren Thomas Vašek und Tobias Hürter dafür zurückzuschlagen, denn: Redefreiheit muss für alle gelten.
Der Leitartikel kann bereits jetzt hier gelesen werden.

Viel Spaß!

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WENIGER HABEN UND MEHR SEIN

Besitz macht bekanntlich nicht glücklich. Dennoch giert alle Welt danach. Aber sollten wir uns nicht vielmehr über unser Sein definieren? Lässt sich vielleicht sogar eine Brücke vom Haben zum Sein schlagen?

Thomas Vašek und Tobias Hürter gehen diesen Fragen in ihrem Artikel aus der aktuellen Ausgabe von HOHE LUFT nach – und haben einen Vorschlag für einen Ausweg. Der ganze Beitrag kann jetzt auch online hier gelesen werden.
Viel Spaß – wir freuen uns auf Ihre Meinung!

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DIE ANDERS-MACHER

„Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.“, schrieb einst Friedrich Nietzsche in seinen „Gedanken über die moralischen Vorurteile“. „Anders-Sein“ ist ein äquivoker Begriff, er kann sowohl positiv wie negativ konnotiert sein – abhängig vom jeweiligen Gebrauch. Jedenfalls enthält er eine stark normative Komponente. Während Nietzsche zugunsten der „Andersdenkenden“ argumentiert, stößt der Begriff des „Anders-Seins“ im alltäglichen Sprachgebrauch nicht immer in dieselbe Richtung. Wer jemandem „Andersartigkeit“ attestiert, kann damit meinen, dass dieser Jemand seltsam und darum anders ist, zugleich kann damit aber auch jemand bezeichnet werden, der anders im Sinne von besonders ist. So kann ein außerordentlich begabter Schriftsteller, ein Genie, genauso „anders“ sein wie das Mitglied einer Subkultur. In beiden Fällen kann „Anders-Sein“ positiv wie negativ ausgelegt werden.

Anders-Sein heißt erst einmal „nicht-gewöhnlich“ – es bewegt sich abseits der Norm. Nicht selten stellen „Andersartige“ gängige Vorstellungen in Frage und rütteln an den Grundfesten unseres kulturellen Normensystems. Der außerordentlich begabte Schriftsteller kann gegen die Gesellschaft anschreiben, der Punk optisch ein Zeichen zur Abgrenzung setzen, etwa durch das Tragen eines Irokesen.
„Andersartigkeit ist für eine Gesellschaft enorm wichtig“, sagt Soziologe Prof. Ronald Hitzler im ARD-Nachtcafé zur Frage „Anders sein – Bürde oder Chance?“. Nur durch Andersartigkeit, so Hitzler, kann Neues entstehen, können Entwicklungen angestoßen werden. Die „Anders-Seienden“ warten mit Ideen und Ansichten auf, die gleichermaßen unkonventionell, befremdlich wie innovativ sein können. Was sie vom durchschnittlichen „Normalo“ unterscheidet, ist ein außergewöhnlicher Blick auf Gesellschaft, Politik oder Kunst.

So verfasste etwa Beststeller-Autor Timothy Ferriss ein leidenschaftliches Plädoyer für eine 4-Stunden-(Arbeits-)Woche in seinem gleichnamigen Buch, das immerhin Platz 1 auf der New York Times-Bestsellerliste belegte. Ferris, der ganz nebenbei auch noch den Weltrekord für die meisten aufeinander folgenden Tango-Drehungen in einer Minute hält, verteidigt darin das MBA: Management by Absence. Man mag von diesem Ansatz halten, was man will – Ferriss rührt mit seinem Konzept an ein Tabu, indem er die klassische 40-Stunden-Woche in Frage stellt.
Und darin liegt letztlich auch die Zündkraft der „Anders-Seienden“: Obwohl sie in der Unterzahl sind, kommt gerade ihnen das Potenzial zu, Veränderungen durchzusetzen. Wieso? Sie haben den Mut, Neues zu denken – und anders zu handeln.

Veranstaltungshinweis:
Die Konferenz für Andersmacher: Am 15.05. findet ACT DIFFERENT! im Kosmos Berlin statt. Die Konferenz bietet eine Plattform für Ideen, Erfahrungen und Grundhaltungen, die nicht selbstverständlich sind. 13 Impulsgeber vermitteln großartige Ideen aus ungewohnter Perspektive.
HOHE LUFT verlost 1 Karte im Wert von 990€!
Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht – mit etwas Glück sind Sie dabei!

- Christina Geyer

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