Fall Heidegger: Begeistert von Hitler

Im Deutschen Literaturarchiv in Marbach liegt der Briefwechsel zwischen den Brüdern Martin und Fritz Heidegger. Sie dürfen von der Forschung eingesehen, aber nur nach Genehmigung der Erben zitiert werden. Dabei sind sie ein entscheidendes Dokument im Rätsel um Heideggers Antisemitismus. Und sie sprechen eine deutliche Sprache…

Der Fall Heidegger ist ein Schwerpunktthema der neuen HOHE LUFT Ausgabe, die am 19. März erscheint. Verschiedene Experten äußern sich darin über die Verstrickung von Heideggers Philosophie mit den Idealen des Nationalsozialismus. „Heidegger war kein Ahnungsloser“ schreibt Marion Heinz von der Universität Siegen. Entgegen der Annahme, Heidegger hätte schon früh mit der NS-Ideologie gebrochen, zeugen die Briefe an seinen Bruder zu Beginn des NS-Regimes von einer „bruchlosen Unterstützung der NS-Bewegung“. Die Briefe sind, wie Marion Heinz darlegt, ein weiterer Mosaikstein aus denen gerade im Lichte der Neuveröffentlichungen aus Heideggers Nachlass ein neues, dunkles Bild des Freiburger Philosophen entsteht.

Den Beitrag von Marion Heinz können Sie in voller Länge im neuen Heft lesen. Dazu spricht Günter Figal über seinen Rücktritt als Vorsitzender der Heidegger-Gesellschaft im Januar 2015 und der Heidegger-Schüler Rainer Marten erklärt, weshalb Heideggers Philosophie sich im Kern gegen das Leben richtet.

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